Taschen

Man merkt erst, wie wichtig Hosentaschen sind, wenn man keine hat.
In normalen Fantasyromanen kann ich Leute Kleinkram wie Feuersteine, Bindfäden und was man sonst noch garantiert immer irgendwann braucht aus diversen Taschen oder Beuteln ziehen lassen. Im Bezug auf „Seth“ lässt sich nur sagen, dass der ein oder andere Schurz wohl mit einem Gürtel zusammengehalten wurde, die meisten aber nicht, und von Beuteln gibt es nirgendwo eine Spur. (In der Annahme, dass es sicher dennoch welche gegeben hat, habe ich trotzdem den ein oder anderen eingebaut.)
Da außerdem ein Großteil der Protagonisten die Fähigkeit besitzt, die Gestalt zu wechseln, und ich es dämlich finde, wenn man seine Klamotten oder sonstige Ausrüstung irgendwie mitverwandeln kann, tun sich da ungeahnte logistische Probleme auf.
Was allerdings auch sein Gutes hat, weil ich dann nicht einfach nützliche Dinge an einer Stelle auftauchen lassen kann, an der sie gerade gebraucht werden, sondern mir andere Lösungswege überlegen muss.

Nur die alten Ägypter tun mir irgendwie leid. Sie haben nie die Freuden erfahren, die es mit sich bringt, wenn man allen möglichen Krimskrams in seinen Taschen herumtragen kann.

4 Gedanken zu „Taschen

  1. *kicher* Meine Charaktere haben oft so viele Beutel am Gürtel hängen, dass sie eigentlich gar nicht mehr laufen können dürften. Was mich davon kuriert hat, Protagonisten zu viel Gepäck aufzuhalsen: Liferollenspiel. Wenn man das ganze Zeugs selber schleppen muss, dann sieht man das ganze schon anders (ein verdammter 5 Liter-Wasserbeutel mit 5 Litern Wasser drin wiegt nun mal 5 Kilo… seitdem haben meine Charaktere definitiv kleinere Wasserbeutel dabei, es sei denn sie haben Packpferde).
    Aber auch beim Liferollenspiel liebte ich meine Beutel. was da alles drin war! 🙂 Die Blicke der Mitspieler waren teilweise göttlich („Erbsen??? warum zum Geier hast du Erbsen dabei?“ – „Frag mich noch mal, wenn wir verfolgt werden und die pöhsen Feinde auf den Erbsen ausrutschen!“). Ja, Beutel sind toll.

  2. Hm, aber schön, dass du dir um so was Gedanken machst 🙂 Ich habe da einiges gelesen, bei dem Leute, die eigentlich keine haben dürften, plötzlich Taschen oder Beutel hatten – mich ärgert so was immer unheimlich!

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