Buchmesse – Der Namesdropping-Post

Ich hatte ja gehofft, zumindest ein paar Cosplayer auf der Buchmesse zu sehen, weil ich die so gerne fotografieren, aber in Frankfurt scheinen die wirklich nur samstags und sonntags dort zu sein. Dafür gab es allerdings eine nicht geringe Anzahl von als Vampire verkleideten Leute. Aber gut… der Reihe nach.

Zuerst einmal war ich auf der Buchmesse mit einer Mission: Ansprechpartner für sich eventuell im Verlauf des Schreibens meiner Magisterarbeit ergebende Fragen finden. Also habe ich die Stände diverser Verlage abgeklappert, mit Leuten gesprochen und Visitenkarten eingesammelt.
Soviel zum langweiligen Teil.

Der interessante Teil ist, dass es mir tatsächlich gelungen ist, Leuten über den Weg zu laufen. Zuerst Philipp Bobrowski, den ich von den Geschichtenwebern kenne, und Jacob Nomus. Lezteren kannte ich von Myspace, was er mir aber erst erklären musste, weil was weiß ich, wer alles auf der Liste meiner Myspace-Freunde steht.

Kaum hatte ich die beiden wieder verlassen, kam es zu einer Begegnung der unheimlichen Art.

Dieser nette Herr hier hat sich praktisch vollkommen lautlos an mich herangeschlichen und eine Weile einfach nur ziemlich unheimlich geschaut. Dann hat er eine kleine Truhe gehoben, die er dabei hatte, und leise und feierlich verkündet: „Ich möchte etwas überreichen.“
Und dann habe ich eine Leseprobe zu dem Dracula Roman von Dacre Stoker und Ian Holt bekommen… und ein Lesezeichen… und einen Schlüsselanhänger.

Bei Heyne bin ich dann Christoph Hardebusch und David Grashoff über den Weg gelaufen und gemeinsam mit Christoph ging es weiter zu Feder&Schwert, als Oliver Hoffmann sich dort blicken ließ.
Dort habe ich die ersten Exemplare von „Salzträume“ gesehen, dem neuen Roman von Ju Honisch, in dessen Impressum bei „Lektorat“ unter anderem mein Name steht. (Stolz!) Aus irgendwelchen mir inzwischen vollkommen unerfindlichen Gründen, habe ich davon allerdings keine Fotos gemacht.

Als nächstes habe ich mich mehr oder weniger auf Einladung von Philipp hin beim Montsegur-Autorenforum-Stammtisch eingeschlichen (wobei ich nicht das einzige Nicht-Forenmitglied dort war), womit ich jetzt aufhören werde, jeden einzelnen Menschen zu erwähnen, den ich getroffen habe, weil das wahrscheinlich eh niemanden interessiert. Auf jeden Fall habe ich unter anderem interessante Dinge über die Zukunft von Steamtown erfahren.

Nach einigem weiteren Herumgerenne, endete der Tag schließlich beim Kölsch-Umtrunk von Lyx (für mich ohne Kölsch) und mit der Erkenntnis, dass es ein Musical zu einem Roman von Wolfgang Hohlbein gibt.

Hier Bernd Perplies, der von einem Darsteller in besagtem Musical einen Flyer für besagtes Musical überreicht bekommt.
Der denkwürdige Satz dazu, kam von Chris Humberg: „Hohlbein das Musical? Wann kommt Hohlbein der Schokoriegel?“
Der Flyer-Verteiler meinte, sie würden daran arbeiten, wären sich aber noch nicht über den Geschmack einig.

Der dazugehörige Roman wurde bei Lyx groß gefeiert. Sogar „Der Meister“ persönlich war anwesend.

Abgesehen von den Häppchen, die man im Hintergrund dieses Bildes bewundern kann, gab es noch einen sehr untot aussehenden Kuchen, der sich tapfer dagegen gewehrt hat, gegessen zu werden, aber dennoch sehr lecker schmeckte.

Dann ging es heim.
Und morgen zur BuCon.

6 Gedanken zu „Buchmesse – Der Namesdropping-Post

  1. „…wären sich aber noch nicht über den Geschmack einig.“

    Hm. Das gibt zu denken…

    Vollblutschokolade? Zartsplatter? MarziPan ist vermutlich schon für einen anderen Autoren besetzt.

  2. Schriftsteller-Schokoriegel! Das ist eine echte Marktlücke. Ich sollte meine Zukunftsperspektiven neu planen. 😀

    (Obwohl es wahrscheinlich besser wäre, Schokoriegel zu einzelnen Büchern zu erfinden. Schokoriegel mit Grasnote zu Romanen über Irland, solche mit Heugeschmack zu Pferdebüchern, Blutorange für Vampirschnulzen, … damit wird so ein Buch sicherlich zum 3D-Erlebnis. … Wobei ich dann mit Hohlbein sicher nichts zu tun haben werde. Heute ist mir ein Buch untergekommen, das einen „Hohlbein-Preis“ oder so bekommen hatte; da dachte ich mir, dass es ja nicht besonders gut sein kann. Aber es kann gut sein, dass ich ein bisschen voreingenommen bin.)

    • Das mit den Schokoriegeln zum Buch ist eine super Idee *g* Nur zu manchen sollte man keine machen. Feuchtgebiete z.B. (Irgh, das zu schreiben war keine gute Idee.)

      Die Bücher, die den Hohlbein-Preis gewinnen, sind oft recht gut. Wobei ich über den aktuellen Gewinner nur sagen kann, dass er irgendwie auch bei den Geschichtenwebern rumhängt.

      Aber ich hab ein Buch, das vor wahrscheinlich über 10 Jahren den Hohlbein-Preis gewonnen hat. „Die Steine der Wandlung“ von Christopher Zimmer. Und das ist einfach nur unglaublich schön.

  3. Pingback: Wolfgang Hohlbein – Das Musical 2 « Katastrophengebiet

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