Bücher!

Da ich ja noch nicht genug über Bücher schreibe, hier ein Blogpost über … Bücher! Und über andere Dinge.

Zum einen habe ich Olga Krouks „Schattenseelen“ gelesen und rezensiert. Damit habe ich jetzt auch mal eine nicht vollständig positive Rezension geschrieben. Um nicht zu sagen, eine relativ negative …

Außerdem lese ich im Moment „Die Zwerge von Amboss“ von Thomas Plischke, das tatsächlich interessante Zwerge enthält (es gibt sie!). Sie haben Taschenuhren, Kutschen und Vorurteile gegenüber Menschen (also echte rassistische Vorurteile, nicht dieses gutmütige Gegrummel, was man sonst so oft in Bezug auf Elfen liest). Und es fängt mit einem Mordfall an, der auf sehr sherlock-holmesische Art und Weise angegangen wird.
Also bisher super, ich sage bescheid, wenn ich es durch habe.

Und nicht ganz so direkt bücherbezogen habe ich dieses Wochenende im Zuge eines plötzlichen Geistesblitzes, eine Verbindung zwischen All-Age-Fantasy und einer dichtungstheoretischen Aussage von Wordsworth hergestellt. Das eignet sich hoffentlich, um meine Notengeber zu beeindrucken. Zusätzlich ergibt es sogar Sinn und stärkt meine Argumentation und so.

Und zuguterletzt überhaupt nicht bücherbezogen haben René und ich festgestellt, dass Eulen getarnte Centauri sind. Eigentlich wollte ich ihnen Alien-(wie Bananenschädel)-Eigenschaften zuschreiben, aber dann meinte René, sie kämen bestimmt von Alpha Centauri. Und nachdem er mit Londo-Akzent feststellte, dass „Schuhu“ dann eigentlich „In the great days of the Centauri Republic“ hieße, konnte ich echt nicht mehr widersprechen. Nicht, dass ich vorher großartig wiedersprochen hätte. Also, merken: Es hört sich nur wie „Schuhu“ an.

Wenn ich jetzt noch mehr Zeit für alles hätte, wäre das Leben gut.

6 Gedanken zu „Bücher!

  1. Trotz allem die Frage:
    Was ist an diesen Zwergen so neu, dass du Pratchett’s Zwerge (und die Sherlock-holmes’schen Mordfälle) in „Feet of Clay“ und dem „5. Elephanten“ von Pratchett nicht gelten lässt.

    Beide haben Taschenuhren, Kutschen und echte Vorurteile.
    😉

    Flammenwerfer und Ikonopgraphen optional.

    • Pratchett ist Pratchett. Irgendwie messe ich humorvolle Fantasy da nicht mit demselben Maßstab, weiß auch nicht. Außerdem fand ich den fünften Elefant wirklich nicht gut.

  2. Naja, Pratchett bittet ja keine wirklich konsistente und stimmige Welt, sondern ein wildes (wenn auch charmantes) Sammelsurium von zahllosen Elementen.

    „Den fünften Elefanten“ fand ich so mittelgut, vor allem weil er viel zu sehr auf der ganzen Scone-Sache herumreitet, die für uns Deutsche natürlich komplett uninteressant ist.

    • Nicht konsistent verblüfft mich wiederum.
      Da kenne ich wenige, Welten die bis in Mikroskopische Details so konsistent sind (klammert man die ersten ca. 5 Romane aus). Gerade das fasziniert mich an seiner Arbeit so ungemein – dass selbst alberne Kleinigkeiten noch stimmig sind und in der internen Logik der Scheibenwelt schlüssig bleiben.
      Darüber muss ich mal noch nachdenken.

  3. Pingback: Die Zwerge von Amboss « Katastrophengebiet

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