Was ich aus Fantasy-Romanen gelernt habe

Hier geht es mal wieder um das Eskapismus-Thema, zumindest irgendwie. Anlass ist ein Interview mit Peter Härtling, in dem der folgendes gesagt hat:

Ich lese, wenn auch nicht andauernd und ausdauernd, aktuelle Kinderliteratur, die mich mit ihrer Tendenz zur Fantasy verdrießt, denn das scheint mir eine literarische Anbiederung an die Figurenwelt im Internet, im Computerspiel. Es ist ein Angebot, der Realität zu entfliehen.

Mal abgesehen davon, dass mir die Sache mit den Computerspielen mehr als seltsam erscheint, ist da mal wieder diese Behauptung, Fantasy hätte nichts mit der Realität zu tun. Hat sie das denn tatsächlich nicht? Ich meine, schon die allerersten Geschichten, Sagen, Mythen und Märchen und so, waren mehr oder weniger Fantasy, und die sind immer eine Metapher für irgendwas, das ziemlich viel mit der Realität zu tun hat, oder beschäftigen sich im Grunde, wenn man das ganze übernatürliche Zeug weglässt, mit einem Thema, das viele Leute betrifft.
Ich denke mal, das war euch allen schon klar, nur wurde das in letzter Zeit meiner Meinung nach zu wenig gesagt.

Nun könnte man argumentieren, dass träfe auf schlechte, moderne Fantasy nicht zu. Auf schlechte, moderne Jugendfantasy, weil davon redet Peter Härtling ja. Nun habe ich überlegt, was ich früher so für Bücher gelesen habe, und da war alles mögliche dabei, aber immer viel Fantasy, und sicher nicht immer das, was man als gute Fantasy bezeichnen würde. Da waren zigtausende „Dummer Junge rettet die Welt“-Hohlbein-Stories, und nun kommen wir zu dem, was ich aus Fantasy-Romanen gelernt habe.

Vor allem bei diesen „Dummer Junge rettet die Welt“-Geschichten geht es doch immer um Verantwortung. Egal, ob das nun tatsächlich irgendwie literarisch reflektiert wird oder nicht. Irgendjemand trägt, aus welchen abwegigen Gründen auch immer, die Verantwortung dafür, dass die Welt gerettet wird. Meistens hadert er deshalb ja auch mit seinem Schicksal und das ganze übliche Zeug. Was in diesen Geschichten nie passiert, ist, dass dieser jemand sich vor seiner Verantwortung drückt. Vielleicht versucht er es, aber er sieht schließlich immer ein, dass das nicht geht, und stellt sich welchen komplizierten und seltsamen Aufgaben auch immer.
Das ist das erste, was ich auch schlechten Fantasy-Romanen gelernt habe: Man übernimmt Verantwortung und man läuft nicht davor davon, egal wie grausig alles ist.

Zum anderen steht der Protagonist in solchen Romanen immer vor einem wirklich riesigen Problem. Eine ganze Welt ist in Gefahr, die Fieslinge sind wirklich fies und die Guten meistens in der Unterzahl. Trotzdem wird am Ende wirklich immer alles zumindest teilweise wieder gut. Vielleicht nicht so, wie manche es sich gewünscht hätten, vielleicht gibt es auch irgendeinen Preis, der gezahlt werden muss. Aber welche Probleme sich in dem Roman auch stellen, sie werden irgendwie gelöst.
Das ist das zweite, was ich aus schlechten Fantasy-Romanen gelernt habe: Probleme sind lösbar, egal wie fies sie aussehen, und egal wie schwer es sein mag. Man darf einfach nicht aufgeben, und dann klappt das schon irgendwie.
Diese Idee mag der Realität im Großen nicht standhalten, hat sich aber sich aber durch vielleicht 15 Jahre Fantasy lesen so fest in mein Unterbewusstsein gegraben, dass es immer noch die Einstellung ist, mit der ich so ziemlich jedes Problem angehe, das sich mir präsentiert. Bisher bin ich damit glücklicher als manch anderer, habe ich das Gefühl.

Diese zwei Dinge sind etwas, dase ein Fantasy-Autor nicht einmal absichtlich in seinen Text legen oder (wie gesagt) gar darüber reflektieren muss. Wenn man die üblichen Standards kopiert, hat man diese zwei Dinge meistens automatisch drin. Und wenn man genug in der Richtung liest, bekommt man sie ebenso automatisch mit, selbst wenn man nicht großartig darüber nachdenkt. Und damit wiederum hat man in so ziemlich jedem noch so schlechten Fantasy-Roman etwas, das das eigene Leben, also die Realität, betrifft und nur sehr wenig mit Flucht zu tun hat.

Auf die Art können natürlich auch weniger positive Dinge vermittelt werden, man sehe das Frauenbild in Twilight. Das ist allerdings ein Problem, das nicht Twilight allein hat. Außerdem ist es ein Problem, das nichts damit zu tun hat, dass diese Romane zu wenig Bezug zur Realität hätten. Eher haben sie zuviel davon, indem sie nämlich das Frauenbild erschreckend vieler Leute (allen voran anscheinend die Autorin) spiegeln, bzw. möglicherweise das, was viele Frauen sich trotz Emanzipation und so noch immer wünschen? Immerhin ist es so viel einfacher, nicht selbst entscheiden zu müssen, was man will …
Wer weiß … auf jeden Fall wollte ich das nur gesagt haben, weil ich weiß, dass irgendwer Twilight erwähnt hätte.

Worauf ich hinaus will, ist einfach, dass jeder noch so schlechte Fantasy-Roman einen Bezug zur Realität hat. Natürlich ist mir klar, dass man jeden davon zur Wirklichkeitsflucht nutzen kann, was sicher auch einige Leute tun. Ich denke eh, dass Lesen allgemein (also alle Genres) sehr vielen Leuten dazu dient, sich mal nicht mit ihren eigenen Problemen beschäftigen zu müssen, sondern stattdessen mit den sehr viel interessanteren Problemen fiktiver Figuren. (Wenn man Tag und Nacht ohne Ablenkung über seine eigenen Probleme nachdenken würde, würde man wahrscheinlich eh wahnsinnig werden.) Die Sache ist einfach, dass man Fantasy, wenn man will, genauso auf das eigene Leben beziehen kann, wie sonst irgendeinen Roman. Nur auf einem abstrakteren Level, als einigen Leuten anscheinend lieb ist.

Das war jetzt viel Blah… Ich hoffe, es ergibt Sinn.

Übrigens, wo wir gerade bei Twilight sind: Tom, bzw. seine Frau, hat festgestellt, dass Vampire die neuen Pferde sind.

18 Gedanken zu „Was ich aus Fantasy-Romanen gelernt habe

  1. Und ob das Sinn ergibt!
    Vor allem, weil es mir mit diesen ganzen „Dummer Junge rettet Welt“-geschichten nicht anders ging. Irgendwie geht es doch in vielen Fantasy-Geschichten um verantwortung, egal, ob nun für die Welt, für ein Königreich, für sich selbst oder für einen Freund.
    Probleme angehen, sich nicht unterkriegen lassen – wenn ich vor einem Problem stehe, sehe ich auch jetzt noch meine „Fantasyhelden“ vor mir, und ich finde das nicht schlecht oder beängstigend oder eskapistisch. Ich laufe ja nicht vor meinen Probleme davon, weiol ich Fantasy lese. Im Gegenteil – ich finde Wege zur Lösung, weil ich Fantasy lese.

    Huh – mein Rant von gestern schlägt ja weite Bögen! 🙂 Vielleicht sollte ich mich für selbigen entschuldigen – ich war (und bin immer noch) vergrippt und ich reagiere bei diesen Eskapismusvorwürfen inzwischen so emotional, dass ich da anscheinend ein bisschen an mir arbeiten muss. 🙂

    • Ich find diese Eskapismusvorwürfe ja auch immer wieder schrecklich. Deshalb schreibe ich ja jedes Mal darüber. Ist eigentlich wahrscheinlich nicht sehr sinnvoll, aber das ging mir halt seit gestern im Kopf herum.
      Deinen Rant finde ich auch übrigens sehr berechtigt. Immerhin ist so ein Blog dafür da, seine eigenen Gedanken niederzuschreiben.

    • Wie heißt es so schön (auf die Gefahr hin, dass es bösartigerweise anbiedernd an den englischen Sprachgebrauch klingt :P): Seconded. Sehr schöner Blogeintrag.

      Ich rege mich jedes Mal wieder auf, wenn ich diese Eskapismusvorwürfe höre. Das ist genau so ein Blödsinn, wie wenn man Krimilesern vorwirft, sie würden sich an blutigen Morden aufgeilen. Letztlich ist doch jede Beschäftigung mit Literatur, Filmen, etc. pp. bis hin zu den Cowboy und Indianer-Spielen von kleinen Kindern eine Reise (von Flucht möchte ich nicht sprechen) aus der Realität heraus.

      Ich jedenfalls lese in meiner Freizeit lieber einen schönen, meinetwegen auch klischeereichen Fantasyroman und habe währenddessen Spaß und bin fröhlich (denn das Wohlgefühl ist ja ausschlaggebend für die Motivation, ein bestimmtes Genre zu lesen), als dass ich noch mal Härtlings „Theo haut ab“ lese und die ganze Zeit deprimiert bin. So.

      • Huh. Wieso das jetzt da oben erschienen ist… eh. Sollte jedenfalls keine Antwort, sondern ein eigenständiger Kommentar sein. Man entschuldige die Erstmals-Wordpress-Benutzerin. 😛

  2. Deine Äußerungen zu diesem Thema sind sehr interessant und ich kann sie auch nachvollziehen.

    Aber nur um nochmal etwas zu der Äußerung „Es ist ein Angebot, der Realität zu entfliehen.“ zu sagen:

    Ist das denn nicht auch Sinn und Zweck von Büchern im Allgemeinen? Wenn ich ein Buch lese, will ich nicht den realitätsnahen Alltag anderer Menschen in unserer Zeit lesen, im Idealfall will ich in eine andere Welt eintauchen und bei Kindern wird so ein Verlangen wohl noch viel stärker auftreten, das sie an für sich ja ein wesentlich größeres Aufgebot an Phantasie besitzen. Naja, wenn er meint….ich verstehe es jedenfalls nicht wirklich. o.O

    • Das mein ich ja auch, deshalb hatte ich ja auch das hier geschrieben: „Ich denke eh, dass Lesen allgemein (also alle Genres) sehr vielen Leuten dazu dient, sich mal nicht mit ihren eigenen Problemen beschäftigen zu müssen, sondern stattdessen mit den sehr viel interessanteren Problemen fiktiver Figuren.“

      Ich denke halt, dass auch die Leute, die am liebsten über den realitätsnahen Alltag anderer Menschen in unserer Zeit lesen, das oft tun, um ihren eigenen sehr realen Alltag für eine Weile vergessen zu können. Eben einfach nach dem Motto: Solange man sich mit den Problemen anderer Leute beschäftigt, muss man nicht über die eigenen nachdenken. Egal, ob diese Probleme anderer Leute nun Dinge sind, die man theoretisch auch selbst erleben könnte oder nicht.

  3. Nur am Rande bemerkt zu dem Härtling-Zitat. Das ist natürlich völlig absurd. Denn es war genau umgekehrt: Die ersten Computerspiele waren von der Fantasy beeinflusst. Der Urvater des Adventures – „Adventure“ eben 😀 – ist an den Herrn der Ringe angelehnt, und der direkte Abkömmling „Zork“ zitiert es sogar richtig. Auch eine Hobbit-Umsetzung gab es schon Anfang der 80er. Was insgesamt daran lag, dass die ersten Programmierer und Enwickler natürlich Computerfreaks waren und damit Geeks und damit Fans von HdR und Star Wars. Ganz normale Überschneidung.

    Dass heutzutage Computeranimation in Spiel und Film fast gleich aussieht und die (visuelle) Fantasie beeinflusst, ist klar. Das Buch kann sich da trotzdem noch anbiedern, da es – so sagt man – immer noch aus Wörtern besteht. Aber nicht im luftleeren Raum exisitiert.

    Wenn ich mit alledem der Härtling-Realität entfliehen kann. JA BITTE!

    • Danke für das wunderbare Statement. Das meinte ich damit ja, dass ich diese Computerspiel-Behauptung sehr seltsam finde, nur so gut wie du hätte ich das natürlich nicht belegen können *g*

  4. Doch, das „Blah“ macht einiges Sinn 😉

    Meine Gedanken dazu gehen ein wenig in die gleiche Richtung wie die von Nachtgeburt, allerdings mit einem aber. Ich glaube auch, dass das, was wir mit Bücher tun (auch mit Serien, Filmen, etc.), immer ein wenig Eskapismus ist. Immerhin fühlen und denken wir mit jemand anderem. Wir wollen weg aus unserem Alltag. Oder, um es mit einem schönen Zitat von Houllebecq zu sagen, das ich mir gestern angestrichen haben:

    „Wer das Leben liebt, liest nicht. Und geht erst recht nicht ins Kino.“

    😉

    Aber: auch wenn ich selbst unter anderem gerne phantastisches lese, heißt es nicht, dass ich keine sehr realen Bücher mag. Nur – sie sind nicht viel anders in dem, was sie bei mir bewirken. Ich bin weg aus meinem Alltag, selbst wenn ich im Alltag einer anderen Person in einer ähnlichen Lebenssituation bin. Ich bin sozusagen aus meinem Leben entflohen. Phantastik ist kodierter, manchmal zumindest. Aber sonst? Wo ist der Unterschied? Ich sehe ihn nicht.

    Und das folgende ist sehr subjektiv:
    Ich mag es nicht, wenn sich Menschen – Erwachsene, die sich ernsthaft mit Lesen/Schreiben beschäftigen – auf ein Genre beschränken, ob nun Fantasy oder Krimis oder Bücher, in denen es ausschließlich über eine perfekt recherchierte Welt heute geht (gibt es für so was überhaupt ein Wort?). Das ist beschränkt, sie schneiden sich damit eine Ausdrucks- und Empfindungsmöglichkeit ab. Und ich muss mich fragen, warum sie denn so viel Angst haben – entweder von der Phantasie oder von der Realität.

    • Äh, und weil es oben nicht richtig rausgekommen ist: ich glaube, bei Kindern ist es nicht anders. Nur dass mensch von Kindern nicht verlangen kann, ihre Lesegewohnheiten mit Absicht weiter zu streuen. Und auch nicht sollte, denke ich. Gerade bei Kindern geht es doch viel mehr darum, dass sie überhaupt Spaß am Lesen haben lernen und das lernen aus Büchern geschieht eh unbewußt, da ist es egal wie sehr kodiert ein Buch ist.

    • Du hast recht, man sollte am besten alles wild durcheinander lesen, vor allem wenn man schreibt. Ich glaube, ich mach das ein bisschen zu wenig. Ich nehm es mir immer vor, aber statt dann z.B. Krimi zu lesen, lese ich einen Fantasy-Roman mit Krimi-Elementen. (Es leben die Genremischungen *g*) Nur SF lese ich ab und zu in Reinform, falls es sowas wie eine Reinform für SF gibt. Dazu kommt dann halt noch das Zeug, das ich für die Uni lesen muss.

  5. Ich bin so unverschämt und zitiere mich mal selbst aus einem Interview von Fantasyguide.de .

    Fantasyguide: Ist der „Friede-Freude-Eierkuchen-Anteil“ nicht ein gefundenes Fressen für diejenigen, die der Phantastik Eskapismus vorwerfen?

    Ju Honisch Wer Fressen finden will, wird immer und überall welches finden, und ich wünsche guten Appetit.

    Ich bin dieser Eskapismus-Phrase einigermaßen müde. Sie ist so hohl und unreflektiert. Wir alle frönen unserem Eskapismus. Er ist Teil unserer Menschlichkeit. Wünsche und Pläne und Phantasie sind Grundstock für Innovation. Ohne geht es nämlich nicht.

    Neil Gaiman hat in England vor zwei Jahren mal was Schönes erzählt: er war Ehrengast auf der ersten riesig großen chinesischen Fantasy- und Science Fiction Convention. Diese wurde nach vielen Jahren, in denen diese Literaturform als äußerst subversiv galt, tatsächlich vom chinesischen Staat für die Fans organisiert. Da kam man nämlich drauf, dass trotz der riesigen Mengen wohlausgebildeter Chinesen dieses Land kaum Innovationen macht. Man macht nach, aber nicht neu. Und siehe, da sahen sich die Chefs der Chinesen in der Welt um und stellten fest, dass die Leute, die die technische Entwicklung in den letzten Jahren vorangetrieben haben in Computertechnologie u.ä. große Schnittmengen mit denen haben, die man auf Fantasy- und SF Cons findet oder die zumindest so etwas gerne lesen. China fördert also jetzt staatlicherseits die Phantasie, und Europa ergeht sich naserümpfend in Eskapismus-Bashing. Da geht er hin, unser Technologievorsprung.

    Und mal ganz ehrlich: Wer sich in einer Großstadt ohne Parkplätze einen riesigen, spritschluckenden Geländewagen fährt – ist der kein Eskapist? Wer große Mengen Geld irgendwelchen Schönheitschirurgen hinterher wirft, in der wenig durchdachten Hoffnung, dann jung zu bleiben und nie zu sterben – ist der kein Eskapist? Alle, die irgendwann einmal in der grauen Vorzeit einem Märchenerzähler gelauscht haben, sind das alles Eskapisten? Und wie war es mit dem ersten Primaten, der vom Baum gestiegen ist – könnte man dem vielleicht auch noch Eskapismus vorwerfen?

    Was Friede-Freude-Eierkuchen angeht, so ist mir Friede lieber als Krieg, Freude lieber als Traurigkeit, und Eierkuchen sind auch nicht zu verachten – am besten mit Ahornsirup. Das ist kein Eskapismus. Das ist ganz einfach normal.

    • Witzig, ich stelle mir gerade die Primatenhorde im Wald vor, die den erstmals aufrecht am Boden stehenden Primaten beschimpft:
      „Du Eskpist!“
      „Du und Deine Phantastereien!“
      „Und, was glaubst Du denn jetzt schon am Horizont tolles zu entdecken?“
      „Wehe, Du verläßt den Wald, dann darfst Du nie wieder zurück!“
      usw. usf.

      • So wird das gewesen sein. Daher das schon immer bestehende menschliche Bedürfnis Wälder abzuholzen 😉

        Du hast natürlich recht. Ohne Phantasie käme die Menschheit nicht weit.

  6. Sehr schöner Eintrag! 🙂 Ich kann mich nur anschließen, was den Eskapismus angeht … ich mag auch schon den Ausdruck an sich nicht.

    Interessante Punkte auch, was man auch aus „schlechten“ Büchern lernen kann. Erinnert mich an die Gedanken, die ich mir mal dazu gemacht hab, was ich aus Dragon Ball (Z) gelernt hab, damit bin ich ja aufgewachsen (und ich meine immer noch, dass man auch aus klischeebeladenen, weniger tiefgehenden Shonen Mangas etwas lernen kann, von daher …)

  7. Sehr schön! Dieses „Blah“ macht durchaus Sinn.

    Wenn diesen Leuten diese Fantasy-Geschichten nicht gefallen – und ich glaube das ist einfach der Grund ihrer Vorwürfe, sie wollen es untergraben, wieder losweden – dann sollen sie halt was anderes lesen.

    Wenn sie nichts besseres zu tun haben, als über andere zu meckern, sollten sie mal überlegen, ob sie nicht selbst auch diesem „Eskapismus“ zugeneigt sind, indem sie über andere herziehen.
    Schließlich kann man seine eigenen Probleme auch am Besten vergessen, indem man die der anderen anprangert und die eigenen verschweigt. Die Politiker machen es doch tagtäglich vor.

    Sehr schön finde ich auch Jus Kommentar (auch wenn sie sich selbst zitiert hat). Die Anregung der Fantasie im phantastischen Bereich kann auch zu neuen Ideen im realen Bereich führen. Schließlich regt es das abstrakte Denken an …

    In diesem Sinne widme ich mich wieder meinem Eskapismus und schreibe weiter 😉

  8. Pingback: links for 2010-02-23 | The Cynxpire

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