Prince of Persia

In „Prince of Persia“ bin ich in der Erwartung gegangen, einen Film mit sehr schlechter Story und coolen Kämpfen zu sehen. Letztendlich war die Story aber besser als erwartet und die Kämpfe waren trotzdem ziemlich cool. Außerdem hat sich der Film selbst nicht komplett ernst genommen. Das hat wohl auch geholfen.

Es gab allerdings eine große Logiklücke. Ich zumindest habe nicht ganz verstanden, wieso die Welt am Ende nicht untergegangen ist. Falls es da irgendwem anders ergangen ist, möge er mich erleuchten.
Außerdem wusste ich wer der Böse ist, lange bevor der Hauptcharakter das kapiert hat. Er hatte dieses typische Bösewicht-Aussehen. Wirklich, wenn man die Hälfte des Films ein Geheimnis daraus macht, wer den König eigentlich getötet hat, sollte man den Täter vielleicht nicht aussehen und klingen lassen wie die Essenz aller ränkeschmiedenden Großwesire.

Auch die Hassasin (Ich glaube, so wurden sie geschrieben, keine Gewähr) waren recht klischeehaft. Daniela, mit der ich im Kino war merkte an, sie würden recht nazgulmäßig wirken (vor allem beim Reiten). Außerdem hatten sie ihren persönlichen Nebel dabei, aus dessen Schutz sie Leute überraschend angreifen konnte.

Ansonsten … mein Lieblingscharakter war der messerwerfende nubische Krieger, der kaum ein Wort gesagt hat und bei einer sehr heldenhaften, stylischen und sogar plotrelevanten Tat gestorben ist. Und die schöne Prinzessin der heiligen Stadt hat ab und zu bei den Kämpfen mitgemischt, was ich ihr positiv anrechnen möchte, auch wenn sie ansonsten ziemlich nervig war.

Es gab außerdem einen lustigen Computerspiel-Moment, in dem die Kamera über zwei Tore schwenkte, die der Held und seinen Mannen öffnen mussten, um in eine Stadt zu kommen. Das ganze hatte was von diesen „Schau her wo du als nächstes hin musst“-Sequenzen, die man aus Spielen kennt.

4 Gedanken zu „Prince of Persia

  1. Jaaaaa, genau meine Meinung!

    Das mit dem Weltuntergang (vorsicht Spoiler): Naja, der Böse steckt den Dolch in die Sanduhr und man sieht einen Riss im Glas, der größer wird. Und dann öffnet der Böse die Kappe des Dolches und die Zeit fließt rückwärts. Riss zu, Tempel wieder aufgebaut, das ganze Trara rückwärts, bis der Prinz endlich die Kappe wieder zu kriegt und den Dolch rauszieht (beim Rausziehen bin ich nicht so sicher – vielleicht hat der Zeitsprung das auch alleine bewirkt). Und schwupp, alles wieder auf Anfang.

    Die Prinzessin hat mir ein bisschen schnell zugesagt, wo sie doch den Prinzen gar nicht kannte. Da muss wohl noch Restenergie aus der verschwundenen Zeitlinie gewesen sein… meine J. 🙂

    Ich fand auch, die Hassassinen sahen wie Nazgul aus. Aber auch wie PTerry’s Assassinen Gilde fand ich.

    War schon prima Jump-and-Run-Kino!

    • Ah, dass der den Dolch wieder verschlossen hat, hab ich irgendwie nicht wirklich gesehen. Das erklärt das natürlich.

  2. Ich selbst war noch nicht in dem Film, da ich aber immer mehr positive Kommentare höre, werde ich am Wochenende wohl mal mein Glück versuchen 🙂

  3. Hab’sch noch nicht gesehen (bin erst bei Sherlock Holmes angekommen) – aber dass Ben Kingsley den bösen Wesir spielt, der Kalif werden will an Stelle des Kalifen (oder so), dafür muss ich den Film auch nicht sehen, da reicht das Filmplakat.

    Oder täuscht dieser Eindruck etwa? Würde mich nach dem Trailer jetzt arg verblüffen.

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