iPad

Wie ich in den Besitz eines iPads gekommen bin, ist eine seltsame Geschichte, die mit der Technikbegeisterung meines Vaters zu tun hat und die ich hier nicht weiter ausbreiten werde. Hier soll es darum gehen, was ich davon halte.

Es gibt zwei Dinge, die ich mit dem iPad tun möchte:
1. Manuskripte lesen, zu denen ich Gutachten schreiben soll. Die auf dem iPad herumzuschleppen ist garantiert sehr viel sinnvoller, als sie in Form großer Papierstapel oder auf dem Laptop zu lesen. Vor allem, wenn man wie ich viel im Zug liest.

2. Texte testlesen. Ich habe hier im Moment vier Romane bzw. Teile von Romanen auf der Festplatte liegen, zu denen die Autoren gerne meine Meinung hören würden. Wenn ich die überall hin mitnehmen und überall lesen könnte, wo mir gerade danach ist, wäre das toll. Das Problem ist nur: Im Gegensatz zu den Gutachten-Dingern will ich hier Kommentare an den Rand schreiben können. Ich hatte irgendwie angenommen, mit iWorks ginge das, aber da habe ich mich entweder geirrt oder ich finde nicht heraus, wie es funktioniert.

Das ist auch etwas, an das ich mich noch nicht gewöhnt habe. So ein App kann immer nur sehr wenige Dinge. Ich hab bei meinem Mailprogramm auch eine ganze Weile damit zugebracht, nach dem „Alle als gelesen markieren“-Button zu suchen, aber Mails empfangen, versenden und durchsuchen ist anscheinend alles, was es macht. Und Mails versenden werde ich damit nicht, bis ich rausgefunden habe, wie man es abstellt, dass automatisch unter jede Mail der Text „Von meinem iPad gesendet“ gehängt wird. Das ist irgendwie eine schreckliche Form erzwungener Angeberei.

Ich schätze, um es richtig zu nutzen, sollte ich auf dem iPad eBooks lesen, aber das Konzept, etwas rein Virtuelles zu kaufen, und ich, wir werden uns wohl nie anfreunden. Ich hätte bei eBooks auch immer Angst, dass ich die aus Versehen lösche oder sie bei einem Systemversagen verloren gehen oder sonst irgendwas. Klar, ein echtes Buch könnte mir in die Badewanne fallen und wäre damit auch ruiniert, aber das Problem habe ich gelöst, indem ich keine Badewanne besitze.
Allerdings wäre ein virtueller Duden vielleicht ganz praktisch …

Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass mich die Tastatur in den Wahnsinn treibt.
Aber praktisch ist es schon. Sobald ich die Sache mit den Kommentaren irgendwie gelöst habe, muss nicht mehr im Zug den Laptop auspacken und kann auch kürzere Stecken lesender- und kommentierenderweise verbringen. Yay!

4 Gedanken zu „iPad

  1. Nachdem ich probeweise mal mit einem iPad rumgespielt habe… ich packe lieber weiter den Laptop aus, der kann ein wenig mehr, und wesentlich besser – muss nicht immer das neusete sein 😉

      • Ahh, das wird’s sein – ich fahr nur noch bahn 😉 Im ernst, ich warte selten so lange an der Haltestelle das es sich lohnt irgendwas auszupacken, außer vielleicht ein Sudoku-Heft…

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