Der Lauf der Dinge

Ich bin jetzt seit etwas mehr als einer Woche offiziell selbstständig, und schon überschlagen sich die Dinge. Ich habe mehr zu tun, als ich gedacht hätte. Außerdem haben René und ich eine Wohnung gefunden. Eine richtige Wohnung! All ihr Leute mit Eigenheim könnt das vielleicht nicht nachvollziehen, aber mir kommt es wie unglaublicher Luxus vor, bald in etwas zu leben, das mehr als ein Zimmer hat und wo die Küche ein eigener Raum ist.

Auf jeden Fall heißt das, dass ich im Februar viel mit Renovieren und Umziehen beschäftigt sein werde. Immerhin sieht es so aus, als müssten wir uns so gut wie keine Möbel kaufen, denn meine Verwandtschaft scheint irgendwo Möbel richtiggehend zu horten. Mein letzten Gespräch mit meiner Mutter enthielt unter anderem die Sätze: „Übrigens habe ich bei deinem Onkel einen Kleiderschrank gefunden. Habe ihn gleich mal mitgenommen.“
Und: „Falls ihr noch einen Esstisch braucht, in Saarbrücken steht noch einer rum. Ein Bett hätte ich auch noch.“

Achja, falls hier irgendwer irgendwen kennt, der zum 1.3. (oder auch ein bisschen früher) ein Zimmer in Stuttgart sucht, wäre ich dankbar, wenn derjenige, dies hier weiterreichen würde: http://www.wg-gesucht.de/wg-zimmer-in-Stuttgart-Mitte.1575779.html

12 Gedanken zu „Der Lauf der Dinge

  1. Mein Tipp. Und ich glaube auch die einzige große Lebensweisheit, die ich weitergeben kann:
    Kauft euch eine Spülmaschine. Mein voller Ernst. Spülmschine. Man kann eher ohne Kühlschrank leben, als ohne Spülmaschine, finde ich 😉

    • Dann lieber einen Hund – erfüllt den selben Zweck, ist im Unterhalt auch nicht teurer, wenn man ihn noch als Fitness-Studio Ersatz betrachtet.

    • Ich leb seit ein paar Jahren ohne Spülmaschine und mit nur einem Teller und einem Messer und so. Man spült das Zeug einfach schnell ab, wenn man es wieder braucht. Funktioniert ganz gut *g*

        • Der Aussage schließe ich mich an, SRB. 😉
          ten mitGut, ich geb euch vielleicht noch ein paar Wochen mehr. Je nachdem, ob euch die Verwandtenmit einer kompletten Aussteuer versorgen, oder ob ihr erst bei Ikea in der Geschirrabteilung schwach werdet… *g*

          Ansonsten hab ich übrigens auch gerade ein Gespärch zum Thema Existenzgründerdingens hinter mir. 😉
          Viel Erfolg mit der Selbständigkeit – aber das läuft schon. und ein unschlagbarer Vorteil: Man muss für Buchmessen und sonstige Aktionen nie Urlaub einreichen (und abgelehnt bekommen). UND man kann’s komplett absetzen. 😉

          Jetzt interessiert mich aber auch schwer, wo ihr wohnt! Schau mir gerade potentielle Arbeits-Partner in HN an – vielleicht komm ich die Tage dann doch mal in die Stadt.

  2. Juhu – ich bin froh, dass die Selbstständigkeit bei Dir so gut anläuft 🙂 Ich spiele ja auch mit dem Gedanken und die Panik ist irgendwie immer etwas weniger groß, wenn andere erzählen, es geht doch. Trotz allen Unkenrufen.

    Eine Wohnung mit Küche, sehr schön 🙂 Auch als Eigenheimbesitzer kann ich mich noch sehr gut erinnern, wie das Leben in einer WG war und ich habe es Ünicht* gemocht. Die Küche voll mit dreckigem Geschirr anderer Leute, das Bad voller Haare… achnee, das ist doch schöner, die eigenen vier Wände um sich zu haben – egal ob gemietet oder gekauft.

    Viel Glück und so!

    • Im Moment habe ich nicht einmal eine Küche, in der sich das dreckige Geschirr anderer Leute stapelt, sondern nur einen kleinen Elektroherd in meinem Zimmer *g*

      Wegen Selbstständigkeit: Ich hatte ja nun auch ein bisschen Vorlauf, während ich noch studiert habe, so ist es nicht. Aber du würdest im Gegensatz zu mir sogar Existenzgründungsunterstützungsgedings vom Staat bekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, du bekommst das hin, wenn du dich dazu entschließt.

  3. Freue mich fr dich, dass es so gut läuft! Und finde es toll, dass ihr endlich zusammen zieht – wurde auch Zeit! Ich kann verstehen, dass das für dich echter Luxus ist (und hey, wenn ihr euch eingelebt habt, kommen Tanja und ich mal vorbei, nachdem das ja nicht geklappt hat, als du noch in Mainz gelebt hast).

    Und wegen der Mails: Mach dir nicht so einen Stress… du hast Zeit zum antworten, soviel du brauchst…

  4. Ich drücke euch beiden die Daumen, sowohl für das Berufliche, als auch für das Abenteuer gemeinsamer Alltag;-).

    Kleiner Tipp: Falls ihr keine Einbauküche in der Wohnung habt, versucht eine Küche bei den Verwandten abzustauben, auch gestückelt. Sobald die Anschaffungen über das Zuschneiden einer Arbeitsplatte und den Einbau eines Spülbeckens hinausgehen, wird die Küche exponential teurer und der größte Posten bei ner ersten richtigen Wohnung.
    Und oft kann man sie bei nem Umzug nichtmal vernünftig mitnehmen.
    Nur so als Tipp von einem Anwärter auf den Umzugsweltmeisterthron.;-)

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