Anti-Atomkraft und so

In diesem Post geht es nicht wirklich um die Ereignisse in Japan. Ich gehe davon aus, dass wir uns alle einig sind, dass das, was dort passiert, ziemlich schrecklich ist.

In diesem Post geht es darum, dass ich seit gestern nur noch Anti-Atom-Logos sehe, wo ich auch hinschaue. Facebook ist voll davon, Twitter auch, und in Stuttgart am Bahnhof laufen sie mit großen Schildern rum.*
Auf den ersten Blick erscheint das vielleicht logisch, auf den zweiten muss man sich die Frage stellen, warum es ein Grund mehr für den Atomausstieg in Deutschland sein soll, dass ein Atomkraftwerk in einem Erdbebengebiet einem richtig fiesen Erdbeben nicht standhalten konnte. Wann ist euch das letzte Mal fast die Decke auf den Kopf gefallen, weil die Erde gebebt hat?

Ich denke, wenn es um Atomkraft geht, passiert bei vielen Leuten so eine Art Kurzschlussreaktion. Nur das Wort bewirkte schon eine sofortige, unreflektierte Abwehrhaltung.
Versteht mich nicht falsch. Natürlich ist Atomkraft nicht toll. Mein Problem bei der Sache ist, dass ich noch niemanden sinnvoll über die Alternativen habe reden hören. Man schaue sich mal die anderen Möglichkeiten zur Stromerzeugung an:
1. Kohlkraftwerke, bzw. alles, das beinhaltet, dass man etwas verbrennt. Dazu fällt mir gleich das Stichwort „Klimaerwärmung“ ein.
1. Ökostom. Der unterteilt sich in:
1.1. Wasserkraftwerke. Man staut einen Fluss, zerstört dabei verschiedene in der Nähe liegende Ökosysteme und verschmutzt das Wasser.
1.2. Windkraftwerke. Die will doch keiner in seiner Nähe haben, weil sie Lärm machen. Außerdem wird immer wieder gestritten, ob sie tatsächlich sinnvolle Mengen Strom erzeugen.
1.3. Solarkraftwerke. Funktionieren nur wirklich gut in warmen, trockenen Gegenden. Also nicht hier.

Fazit: Egal wie man Strom erzeugt, es ist meistens entweder nicht gut für die Umwelt oder nicht sehr effektiv. Anstatt also darüber zu streiten, wie man Strom erzeugt, sollte man die darin verschwendete Energie vielleicht lieber auf die Überlegung verwenden, wie man weniger Strom verbraucht. Und ich meine nicht so Kleinkram wie „Immer das Licht ausschalten, wenn man aus einem Zimmer geht“.
Wie wäre es mal mit einer „Baut mehr Null-Energie-Häuser“-Demonstration?

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*Ich finde, es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass auf diesen Logos eine Sonne drauf ist.

18 Gedanken zu „Anti-Atomkraft und so

  1. Amen!
    Du bringst die Sache wirklich auf dem Punkt. Und um mal deine Ansätze auszuformulieren:

    1.1 Wasserkraft: Bein einem Erdbeben wäre natürlich ein Damm auch extrem gefährlich: Sprich in Japan hättest du dann Überflutungen von zwei Seiten zu erwarten: Meer und Inland, sprich auch kein so tolles Ding, wenn man es sich genau überlegt.
    1.3. Solarstrom: Nett, aber zu unausgereift. Von 100% der Energie können gerade mal 20% genutzt werden, der Rest geht für die Aufrechterhaltung der Zellen und der Gewinnung allgemein drauf. Sprich das ist so wenig, das lohnt sich nicht mal, wenn hier genügend Sonne scheinen würde. Zumal bislang Solarenergie nicht speicherbar ist udn eine Solaranlage unheimlich teuer ist.

    Ich meine, Atomkraft ist nicht toll, aber letztendlich will ja doch keiner auf seinen Strom, Fernseher, Kühlschrank und Rechner verzichten…

  2. Was mit fehlt bei der Argumentation ist die Frage, was mit dem radioaktivem Abfall geschehen soll. Auf den Mond schießen können wir ihn ja leider nicht 😉 Die Probleme der möglichen Umweltzerstörung durch Wasser- und Windkraftwerke erscheinen mir im Vergleich dazu eher geringer.

    • Ich weiß nicht, was größere Umweltschäden verursacht. Wenn ich von Atommüll höre, dann immer nur im Zusammenhang mit den Transporten und den Demonstrationen. Danach scheint er irgendwie zu verschwinden, und es gibt so gut wie keine Berichte über irgendwelche Schäden, die er verursacht. Wohingegen ich schon einiges darüber gehört habe was für schlechte Auswirkungen z.B. der Assuan-Staudamm hat, auch für die Menschen.

      Ich sag ja aber auch nicht, dass man Atomkraftwerke unbedingt weiterbetreiben sollte. Ich finde, in der perfekten Welt, verbrauchen wir einfach so wenig Strom, dass Wind- und Solarkraft ausreichen. Was im Moment halt niemals machbar wäre …

      • Das Problem ist halt, dass die nuklearen Abfälle über Jahrhunderte, Jahrtausende und viel mehr weiterstrahlen (wegen der hohen Halbwertszeiten der entsprechenden Isotope). Und dagegen kann man nichts machen, außer die Abfälle irgendwo verbuddeln und hoffe, dass nichts austritt. Nun ja, aber Menschen denken leider selten daran, was in 10 Jahren ist, von ein paar Hundert will ich gar nicht reden. Aber jemand wird es einmal ausbaden müssen, es ist halt schön vertagt (denken wir jetzt zumindest).

        Und auf die perfekte Welt können wir ja hinarbeiten, ne?

      • Also, der verschwindet nicht. Ganz im Gegenteil, klassischerweise hat das Zeug mehrere Millionen Jahre sicher irgendwo rumzuliegen bevor es nur noch halb so viel strahlt, wie davor. Es gibt dafür keine sichere Lagerungseinrichtung auf der Welt und Radioaktivität ist tödlich. Wenn die Leute, die Wahl zwischen dem Windrad und der Strahlenquelle haben, nehmen sie das Windrad.

        Der Witz übrigens ist, daß Atomstrom beworben wird mit: „produziert kein CO2“, was sogar mir zu zynisch ist.

        Du hast übrigens Gezeitenkraftwerke vergessen, und Off-Shore Windanlagen haben auch größere Vorteile. Ich will lieber die Windmühlen und eine Staustufe, als Kram, den wir definitiv nicht loswerden.

        • Ich glaub, wir sind uns einig, dass die „Endlagerung“ eine schlechte Lösung ist, aber Andrea hat schon recht: Unfälle und Schäden gab es vergleichsweise wenige. Der Atomausstieg wurde deshalb verschoben, weil die globale Erwärmung erstmal akuter erschien, als die Probleme der Entsorgung.

          Wir stehen hier zwischen Skylla und Charybdis und – bei allem Verständnis – die Diskussion ist mit soviel Emotionen und auch bewussten Falschinformationen aufgeladen, dass sowohl die Befürworter als auch die Gegner für mich nicht mehr glaubhaft genug sind.

          Übrigens wird sich auch die Atomlobby irgendwann auf neue Energien einstellen, da bin ich zuversichtlich. Der Prinz von Jordanien unterstützt aktiv das Projekt von Solarstrom in seiner Wüste. Klar, der weiß auch, dass sein Öl begrenzt ist und will trotzdem weiter verdienen. Über kurz oder lang kommen wir da hin.

          • Ich stimme der Skylla oder Charybdis aussage nicht zu – beides ist nämlich genau das gleiche Problem, nämlich die Zerstörung unseres eigenen Lebensraumes. Das eine können wir auf später vertragen (hoffentlich, falls nicht das noch zu bauende Endlager in ein paar Jahrzehnten anfängt zu lecken), von dem anderen haben die Leute vor ein paar Jahrzehnten gedacht, dass es sich vertagen lässt. Es ist keine Frage Umweltzerstörung oder Atomenergie, das ist per se die falsche Fragestellung.

            Ja, nur bis dahin zerstören wir noch möglichst viel, um ja so viel Gewinn wie möglich zu erzeugen, wenn wir nicht aufstehen und uns mal Gedanken über die Dinge machen und aktiv werden. Tut mir leid, mit fehlt der Glaube, dass die richtigen Dinge geschehen, weil die Leute trotzdem weiter verdienen wollen. Zumindest nicht bevor noch ein Haufen Mist geschieht 😦

            Und natürlich, Falschinformationen und vor allem Missverständnisse, Radioaktivität ist unsichtbar und die meisten Leute haben Null Ahnung von Physik. Nur ändert es nicht an der Tatsache, dass die „Abfälle“ strahlen (physikalische Gesetze, Halbwertszeiten und so …) und wie gesagt, es gibt keine Lösung dafür. Das sollte zur Positionsbestimmung reichen.

  3. Ich kann Dir da auch nur beipflichten. Die Panik, die manche machen, ist so unreflektiert, dass es mich gruselt. Da wird u.a. Tschernobyl herangezogen und Panik gemacht, dass wir bald wieder verstrahltes Essen kriegen. Leute, denkt mal zurück! Bis darauf, dass ihr mal zwei Jahre keine Waldpilze gegessen habt, war hier NIX zu merken. Kein Toter, keine erhöhten Krebsraten, keine Missgeburten, NIX! und das war vergleichsweise nebenan.

    Mir tun die Leute in Japan unendlich leid, und ich hoffe, dass es da nicht so viel passiert und die Dinger unter Kontrolle zu kriegen sind.

    Was die alternativen Energien angeht: Da müsste viel mehr getan werden. Teilweise stimmt das Argument der Atomgegner: Wenn wir all das Geld für Atomforschung in alternative Energien gesteckt hätten, dann wären wir jetzt dort auch weiter. Und da müssen wir jetzt hinkommen.

    Die Wüsten dieser Erde haben so viel Fläche und so viel Sonne, dass man damit – ohne auch nur ein Ökosystem anzutasten – die Weltenergieprobleme lösen könnte. Desertec und andere Initiativen arbeiten daran. Es muss sich halt finanziell lohnen, und es muss politisch klappen. Denn gerade in diesen Ländern sind ja nicht immer rational denkende Europa-freundliche Leute am Ruder. Aber langfristig wird sich da was machen lassen, sonst sehe ich für das Weltklima schwarz.

  4. Uiuiui, da wird aber ganz schön die konservative Keule geschwungen.

    Mal ein paar Gegenargumente zur Atomkraft:

    – Atomkraft ist schlichtweg ein Riesenmist, weil die Stromkonzerne sich mit ihren Reaktoren dumm und dusselig verdienen und die Kosten für Endlagerung einfach auf die Bevölkerung und den Steuerzahler abgewälzt werden.

    – Solange es keinen baldigen Ausstieg gibt, haben die freundlichen Herren mit den schicken Anzügen und den fetten Boni schlichtweg kein großes Interesse am Vorantreiben von alternativen Möglichkeiten der Stromproduktion.

    – Gilt die Kernkraft als „tote Forschung“, da tut sich nicht mehr viel, seit dem die Fusion sich als Pipe-Dream entpuppt hat – im Bereich der Wind-, Solar- und Wasserkraft gibt es noch reichlich Möglichkeiten der Verbesserung und Forschung.

    – Null-Energie-Häuser sind dufte, wenn es um Reihenhäuser, Mehr- und Einfamilienhäuser geht, aber einen Wohnblock, wie man ihn den Großstädten findet, wird man niemals zum NE-Haus umrüsten können.

    – Gibt es zwar (fast) keine Erdbeben in Deutschland, aber die Atomkraftwerke in Japan sind vor allem wegen der ÜBERSCHWEMMUNG außer Betrieb – und das Problem sollten wir nach Oder- und Elbe-Hochwasser doch ganz gut kennen, oder?

    – Als die Atomkraftwerke gebaut wurden, war es vielleicht die richtige Entscheidung, sie aber bis 2050 weiterlaufen zu lassen (weil man ja laut dem aktuellen Atomvertrag Laufzeiten „umschichten“ kann), ist Irrsinn – da sind andere Brückentechnologien wie Erdgas deutlich sinnvoller.

    – Hatten wir bereits einen Atomausstieg, der gegen den Willen der Bevölkerung allein aufgrund des Drucks von Konzernen mit einem Geheimvertrag, der dann durch den Bundestag abgesegnet wurde und den Bundesrat einfach umgangen hat, defacto aufgehoben wurde.

    – Nicht auf die Propaganda der Konservativen und der Lobbys reinfallen – das Argument der „Brückentechnologie“ kommt nämlich direkt von den Kernkraft-Lobbys. Meint ihr wirklich, dass die sich selbst abschaffen wollen?

    Vielleicht wird es also doch Zeit sich mal ein bisschen über die Atomkraft aufzuregen …

    Schaut doch mal hier rein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Atomausstieg

    Summa summarum ist das reflexhafte Inschutznehmen der Atomkraft genauso kurzsichtig wie das reflexhafte Gegen-Atom-Sein nach Japan – nur gibt es eben gegen das Atom deutlich bessere Argumente als für das Atom …

    So genug gepredigt, Ole

    • Es ist mir ziemlich egal, welche Meinung gerade in ist (wegen konservativ und so), ich versuche nur irgendwie über das ganze Zeug nachzudenken, wobei ich leider nicht auf eine so umfassende Bildung zurückgreifen kann wie du oder Thomas. Deshalb bin ich froh, dass du hier Dinge erwähnst, die ich bisher nicht bedacht habe.

      Wobei diese ganze „Das ist zumindest nicht ganz so schlimm wie das“-Argumentation auf Dauer halt auch nicht so das Wahre ist …
      Ich schätze, politisch gesehen, ist das das einzige, was man machen kann, aber scheiße ist es trotzdem.

      • @Andrea: Meine Argumentation war auch gar nicht so sehr auf Dich bezogen, sondern eher allgemein gedacht.

        Silberauges Argument mit den Anteilen möchte ich nochmal mit folgendem „lustigen“ Fakt unterstreichen: Die BASF in Ludwigshafen verbraucht soviel Strom wie der ganze Staat Österreich. Die Privathaushalte sind also gar nicht das Problem, sondern die ganzen Konzerne und die Schwerindustrie.

        Und ein kurzes Kommentar zur angeblichen technischen Unmöglichkeit eines Ausstiegs: Im Rahmen des alten Ausstiegs wurde beschlossen, dass man den Anteil von alternativen Energien am Stromaufkommen steigern will – doch die angestrebte Quote hat man bei weitem übertroffen: Bis 2010 wollte man 12,5 erreichen, schon 2007 hatte man 14% erreicht.

        ( http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie#Deutschland)

        Da geht also noch viel mehr als man gedacht hat 😉 Nur mit der Laufzeitverlängerung streicht man fröhlich die Förderungen und die Subventionen.

        Übrigens hat Thomas noch etwas Kluges angemerkt: Wir alten Säcke haben Tschernobyl miterlebt und ich darf Euch sagen, dass war so eine schreckliche Erfahrung, dass ich mir einfach nur Wünsche, dass wir den nuklearen Alptraum möglichst bald hinter uns bringen.

        Beste Grüße, Ole

  5. Hallo,

    ich möchte dir auf voller Linie widersprechen:

    Es wurde endlich der Beweis erbracht, dass die Absicherung gegen „jedes denkbare“ Ereignis nicht ausreicht; liegt ja auch auf der Hand: Die dazu rangezogenen Daten erstrecken sich gerade mal über 60-70 Jahre im Fall von Erdbeben, daraus lässt sich keine Gesamtwahrscheinlichkit ableiten.

    Dazu kommt, dass Atomkraftwerke in Deutschland auf eine Laufzeit von 40 Jahren ausgelegt sind, nach dem Ausstieg vom Ausstieg aber zT deutlich länger laufen werden.
    Aufgrund des ehemals fest geplanten Ausstiegs gab es auch einen fast 10jährigen Investitionsstopp in die Kraftwerke und deren Sicherheit.

    Dazu kommt, das wir sie jetzt schon gar nicht mehr brauchen zur Stromerzeugung:
    Deutschland produziert 150% des Eigenbedarfs, Atomkraftwerke machen davon gerade mal 25% der Gesamtvolumens aus.

    Der „fehlende“ Grundlaststrom lässt sich jetzt schon durch die Neuvernetzung der europäischen Stromnetze ohne jede Probleme ausgleichen.

    Im Zuge dieser Neuvernetzung machen jetzt auch erst viele alternative Erzeugungsmethoden Sinn.
    Auch hat sich in dem Bereich in den letzten Jahren sehr viel getan in Sachen Effizienz.

    Mein Fazit ist: Wir betreiben eine vollkommen überflüssige Hochrisikotechnik aus Staus- und Lobbygründen.

    Wir sind in Deutschland schon zweimal minimal an einem GAU vorbeigeschlittert (Biblis 87/88) und wurden von unseren Atomaren Nachbarn auch schon reichlich bedacht (Tschernobyl, Störfälle mit Austritt in Katenom).
    Irgendwann sollte man mal daraus lernen.

    Liebe Grüße.

    • Wir hatten die Diskussion ja schon anderweitig, Ole.

      Aber eine interessante Feststellung, die ich dieser Tage zu Tschernobyl getroffen habe:

      Von der „schrecklichen Erfahrung“ am besten in Erinnerung ist mir die kopflose Panik von damals, die dazu führte, dass die Leute keine „verstrahlte Alpenmilch“ mehr getrunken haben (und stattdessen H-Milch von den für ihre extensive Milchwirtschaft ja bekannten Kanaren gekauft haben. Die aus Polen kam). Und andere Leute heute noch keine polnischen Pilze essen (sich ihre Strahlendosis allerdings in zig-facher Höhe durch zwei Urlaubsflüge pro Jahr reinholen).

      Ansonsten waren alle Auswirkungen von Tschernobyl deutlich geringer als selbst besonnene Zeitgenossen (von denen es damals nicht viele gab) erwartet hatten.

      Was keine Verharmlosung des damaligen Unfalls ist und kein Argument für Beibehaltung der Kernkraft (wie gesagt, wir hatten das Thema ja gestern). Es geht aber in die selbe Richtung wie Andreas Beobachtung zur kopflosen Nicht-Reflektion.

      • Davon abgesehen, Andrea: Du musst jetzt natürlich für den unbedingten Ausstieg sein! Gewöhn dich schon mal dran.

        Immerhin wohnst du (wie meine Eltern) in der unmittelbaren Kernevakuierungszone eines der größten in Deutschland. Lass dir mal von Einheimischen erklären, wie das mit dem Schwemmland-Untergrund in der Region ist. 😉 Und nebenbei auch mit der Krebsrate derzeit…

  6. „beides ist nämlich genau das gleiche Problem, nämlich die Zerstörung unseres eigenen Lebensraumes“

    Das genau meint man mit „Skylla und Charybdis“ 😉

    Ich stimme Dir zu – die „Endlagerung“ ist eine Verschiebung des Problems auf folgende Generationen. Und als die Generation, die sowohl die globale Erwärmung am Hals hat, als auch das Rentenproblem, steh ich da so gar nicht drauf, unseren Nachfolgern noch mehr aufzuhalsen.

    Für mich ist tatsächlich das Endlager-Problem DAS Hauptargument gegen Atomkraft. Die Gefahr und die Strahlung sind emotional einfach stark hochgepusht und auch die Frage nach dem Endlager ist bei den meisten Leuten eher auf „Lecks“ heute fokussiert, nicht auf die Tatsache, dass uns das Zeug in Jahrzehnten ins Grundwasser sickert und dann juhu.

    Also aus meiner Sicht: Alternativen suchen, nicht Panik schüren…

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