Buchmesse – eine Bildergeschichte

Gestern Abend bin ich von der Buchmesse heimgeschlurft, nun fühle ich mich wieder mehr oder weniger unter den Lebenden und fitt genug, um eine Menge Bilder zu posten und ein paar Worte dazu zu schreiben.

Ich bin Donnerstag Nachmittag in Leipzig angekommen und habe festgestellt, dass es tatsächlich kein riesiges Versehen war, dass ich eine Pressekarte bekommen habe, und man mich damit reingelassen hat. Der Presseeingang sieht ziemlich beeindruckend aus. Man geht durch eine Flucht großer Glashallen, in denen Bäume wachsen:

Danach bin ich gleich rüber zu Halle 2 und wurde als erstes von einem Zombie begrüßt, der Werbung für „Mein fahler Freund“ machte:

Gleichzeitig musste ich feststellen, dass der Werk-Zeugs-Stand von Jahr zu Jahr größer wird. Diesmal gab es in der Mitte einen abgesperrten Bereich, in dem die Autoren sitzen, Kaffee trinken und Gummibärchen essen konnten. Was wiederum dazu führte, dass ich, immer wenn ich jemanden entdeckte, den ich kannte, an der Absperrung stehen und winken musste, weil man da ohne V.I.P.-Ausweis nicht rein durfte. Nachdem ich das ein paar Mal gemacht hatte, erbarmte man sich aber meiner und gab mir auch einen Ausweis:

Hier die Autorenlounge von innen:

Daniela Knor und Bernd Perplies bei weltbewegend wichtigen Gesprächen. Rechts nicht mehr im Bild außerdem Stephan R. Bellem, der nicht unerwähnt bleiben sollte, da er mir in seiner unglaublichen Großzügigkeit eine schlechte Rezension seines vorletzten Romans so gut wie verziehen hat 😉

Aber auch außerhalb der V.I.P.-Lounge waren wichtige Leute unterwegs. Hier Christian Humberg, Oliver Fröhlich und Carolina Möbis beim Businesskaffee (räusper) ohne Kaffee:

Hier noch einmal Christian Humberg mit seinem neuesten Werk „Trek Minds“:

Zwischendurch war ich oft am Stand von Vee-Jas im Anime- und Manga-Teil der Halle. Das ist die Aussicht, die man samstags von dort hatte:

Ungefähr genauso voll war es samstags dann überall. Man musste um die 20 Minuten einplanen, wenn man zu einem bestimmten Zeitpunkt in irgendeiner anderen Halle sein wollte. Was auch der Grund ist, warum ich mir geschworen habe, nie wieder samstags auf die Leipziger Buchmesse zu gehen. Donnerstag und Freitag sind nett, aber der Samstag ist die Hölle – außer man verbringt die ganze Zeit in der V.I.P.-Lounge, was ja aber auch nicht Sinn der Sache ist.

Um aber noch mal auf den Anime- und Manga-Teil der Veranstaltung zurückzukommen. Ich habe ein paar interessante Kostüme fotografiert. Das hier fand ich ziemlich cool:

Mir wurde gesagt, das sei eine Naga aus WoW.

Wo wir gerade bei Computerspiel-Charakteren sind:

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, welchen Sith der Kerl darstellen will, bis mir René heute morgen das Cover von „Force Unleashed“ zeigte.

Was diese beiden hier sein wollen, weiß ich allderings immer noch nicht:

Außerdem gesehen, aber leider nicht fotografiert: die Flintstones und Super Mario. Mit denen hatte ich irgendwie nicht gerechnet.

Alles in allem war die Messe also toll. Ich habe mal wieder kaum Bücher gesehen und mit vielen interessanten Leuten geredet, von denen ich hier nicht mal die Hälfte erwähnt habe.

8 Gedanken zu „Buchmesse – eine Bildergeschichte

  1. Hach Buchmesse… ich fands schön, dass wir uns über den Weg gelaufen sind (auch wenn ich dich diesmal nicht so formschön aus dem Nichts anspringen konnte ;)).

  2. Pingback: Schreibblockade.com | Buchmesse Leipzig 2011 – Teil 1: falsches Hotel, Kopfkino, Lit-Pack light und Vip-Karten

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