Ideen

Ich versage absolut, wenn es darum geht, Dinge zu sortieren oder auch nur den Überblick darüber zu behalten. Gerade habe ich ein bisschen durch alte Notizbücher geblättert und festgestellt, dass ich eine Idee, mit der ich im Moment spiele, vor keine Ahnung wie vielen Jahren schon mal hatte. Und damals hatte sie mehr coole Details. Doch irgendwann zwischendurch habe ich das wohl vergessen.
Und ich schätze, das wird schlimmer werden, je mehr Notizbücher ich mit Ideen vollschreibe.
Inzwischen habe ich mehrere vollgeschriebene Ideenbücher. Darin stehen Sachen, die ich immer noch ziemlich cool finde, zwischen Zeug wie:

Nahe Zukunft
Computer schmollt und stellt Bankdaten ins Internet.
Computerspiele: Aufräumen (Erinnert sich noch wer an das Kochspiel für den Nintendo DS?)

Oder aber:

Fieser Magier beschwört Ballontierchen

So Blödsinn aufzuschreiben ist für mich wichtig, denn immerhin könnte daraus auch irgendwas Sinnvolles entstehen. Beispielsweise steckt das Wort „Wanderwiesen“ in meinem Kopf, seit Wibke auf Facebook Werpferde erwähnt hat, und möglicherweise kann ich damit ja irgendwann mal was anfangen (wenn auch höchstwahrscheinlich eher nicht).
Ähm … das mit den Werpferden ging übrigens so.

Na ja … ich schätze, es gibt Sortierprogramme oder so was, in die ich das ganze Zeug eintragen und mit Stichworten versehen könnte. Bliebe nur die Frage, ob sich die Arbeit lohnt, die das Eintragen sicher machen wird, und ob ich es schaffe, die Einträge aktuell zu halten.
Nur für den Fall … hat irgendwer Vorschläge für ein solche Programm für den Mac?

9 Gedanken zu „Ideen

  1. Hi Andrea *wink*

    Ich finde solche „Chaoszettel“ unheimlich wichtig, und sortiere die erst dann, wenn es wirklich … hm … wichtig wird?
    Ein Beispiel (das zugleich auch eine Entschuldigung für meine lange Sendepause sein soll *schäm*):
    Ich habe ein Projekt begonnen, dass seinen Anfang in einer KG genommen hat. Auf dieser KG bauten dann etliche Eindrücke und Ideen auf, die schließlich zu diesem Projekt führten (Du kennst es, Mafia meets Star Wars 😉 ) Als das MS „fertig“ war, sah es schon ganz gut aus, aber irgendwie fehlte mir der richtige Kick. Also schnappte ich mir meine Notitzzettel, die ich in einem Schuhkarton aufbewahre, und sichtete sie alle.
    Nur die Ideen, die wirklich gut waren, habe ich dann in ein einfaches Tabellkalkulationsprogramm eingetragen (da waren auch welche dabei, die mit dem Projekt nichts zu tun hatten) sortiert nach der Reihenfolge, in der sie auch im MS stehen könnten, wenn sie dort für einen „Directors Cut“ Verwendung finden könnten.

    So ungefähr gehe ich auch vor, wenn ich ein neues Projekt starte.
    Erst die Zettel / Notizbücher sichten. Unsortiert. Die Ideen, die mich nach einer Woche noch nicht in Ruhe lassen in eine Excelltabelle eintragen (hier dann meist wild und unsortiert). Wieder liegen lassen (auf kleiner Flamme im Unterbewusstsein „eindicken“), dann sortieren und evtl. schon als Word-Datei abtippen.
    Ich finde, dass ist die beste Methode, weil ich überall und nirgends Notizblöcke und Zettel runfliegen habe, wenn mich „der göttliche Funke“ trifft. Die kommen alle in einen Karton „Unsortiert“.
    Und erst dann, wenn ich „Dünger“ brauche, lese ich sie, lasse sie gären, und „topfe“ diejenigen um, die mir nach einer Weile des Entspannens vielversprechend erscheinen.

    Vielleicht auch ein Weg?

    Lieben Gruß

    Dirk 🙂

    • Mein Problem ist ein bisschen, dass es immer länger dauert, alles zu sichten, weil sich immer mehr ansammelt. Und wenn ich es dann mal sichte, dann sehe ich, dass Ideen teilweise mehrmals auftauchen. Oft erweitere ich Ideen auch nachträglich. Dann hab ich an drei vollkommen unterschiedlichen Stellen in teilweise sogar unterschiedlichen Notizbüchern Zeug zu ein und derselben Idee stehen. Das hilft der Übersichtlichkeit nicht gerade.

  2. Zu Deiner Frage: Ich hab einen IO2 Pen von Logitech, der alles digital mitloggt, was ich schreibe. Ich kann es dann in Word umwandeln und dann ist es durchsuchbar.

    Die Werpferde finde ich schräg. Ich stelle mir eher vor, dass die, wenn sie sich verwandeln, die typische Beute für die Werwölfe sind. Ich kann mir Pferde als nichts anderes als Fluchttiere vorstellen 🙂

    • Na ja … in Word kriege ich es auch, wenn ich es abtippe. Aber wenn ich das schon mache, wär’s halt praktisch, das Zeug auch mit Stichworten versehen zu können, nach denen ich dann suchen kann.

      Deshalb ja die Sache, dass man durch die halbe Steppe rennt, wenn man sich in ein Werpferd verwandelt 😉

  3. Wenn du mal ein brauchbares Wiki (und nichts anderes ist das ja) für Mac gefunden hast (das möglichst dann auch noch wenig kostet und komfortabel zu handhaben ist) – sag bitte Bescheid. Ich hab alle bisherigen Versuche mit sowas ergebnislos abgebrochen und bin ebenfalls immer noch bei den Notizbüchern. Ich denke, das mit der Schachtel wäre schon ein sinnvoller Schritt.

    Zu den Werpferden fällt mir übrigens nur der keltische Kelpie ein, das menschenfressende Wasserpferd.
    Die Biester finde ich wirklich gruselig. Und sogar halbwegs logisch.

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