Preise und Links

Die Hauptrunde des Deutschen Phantastik Preises hat begonnen. Hier kann man sehen, wer nominiert wurde, außerdem kann man natürlich abstimmen. Ich würde ja sagen, dass ich schon weiß, wer in der Kategorie „Bester deutschsprachiger Roman“ gewinnen wird, aber der Witz wird langsam alt.

Es gibt außerdem einen neuen Phantastik-Preis. Er heißt Seraph und wird von der Phantastischen Akademie verliehen. Diese Akademie setzt sich laut Website für „für die Förderung und Anerkennung phantastischer Literatur als gleichberechtigte Literaturform ein“. Das klingt doch sehr gut. Ich drücke die Daumen, dass es funktioniert.

Zuletzt ein paar Links.

Es gibt einen neuen Zombie-Roman. Er heißt „My Life as a White Trash Zombie“ und wird hier von der Autorin selbst vorgestellt.
Manche Leute mag es stören, aber ich finde es cool, dass die Zombies aus der „Rumwanken, stöhnen und Menschen fressen“-Ecke rauskommen. Irgendwann gibt es einfach genug Geschichten, in denen sich Leute vor den Untoten Horden in Kaufhäusern und Ähnlichem verstecken, und es wird Zeit, mit einem Typ Monster etwas Neues anzufangen. Das Ergebnis ist in einem solchen Fall natürlich nicht immer gut, aber man sollte es nicht aus Prinzip schlecht finden, nur weil es nicht so ist wie früher.

Und zuletzt schreibt Stephan Bellem über die Grundregeln des Weltenbaus. Dabei hat er nur eine Sache übersehen. Laut „The Tough Guide to Fantasy Land“ sind Pferde in Fantasy-Romanen keine Tiere, sondern eher eine Art von Gemüse. Ich zitiere: „Much research into how these exemplary animals come to exist has resulted in the following: no mare ever comes into season on the Tour and no stallion ever shows interest in a mare; and few horses are described as geldings. It therefore seems probable that they breed by pollination. This theory seems to account for everything, since it is clear that the creatures do behave more like vegetables than mammals.“

8 Gedanken zu „Preise und Links

    • Die Vorrunde entscheidet, wer nominiert ist. Die Hauptrunde entscheidet, wer von den Leuten tatsächlich gewinnt. Da dieser Preis ein Publikumspreis ist, entscheidet niemand anderer als das Publikum darüber, wer gewinnt.
      Kurz: Ja, du musst noch mal.

  1. Wie wahr, wie wahr … Wobei mir bei Pferden spontan (mensch sieht, ich bin gerade sehr begeistert) „Game of Thrones“ einfällt, wo die Tatsache, dass eine Stute rossig ist ein Turnier entscheidet 😉

  2. Pingback: Eine phantastische Akademie « Newsblog: Autor Philipp Bobrowski

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