Mal wieder ein Traum

Heute Nacht bin ich durch eine cthuloide postapokalyptische Horror-Welt gewandert, in der sich die Monster hartnäckig geweigert haben zu sterben.
Aber die Kulissen richtig cool waren …
Auch ziemlich cool war der Priester-Druiden-Typ, der mit seinen Anhängern auf einem riesigen hölzernen Wagen unterwegs war (wegen der Zombies. Zombies sind offensichtlich zu dumm, um auf Holzwägen zu klettern). Auf dem Wagen hatte er einen Schrein, und er rief die ganze Zeit: „Seht auf den Schrein, dann können sie euch nichts anhaben!“
Was wirklich das dämlichste Konzept für irgendeine Art von Dämonenabwehr ist, das mein Unterbewusstsein sich hat ausdenken können. Ich meine, man starrt dabei ein bisschen Holz an, während hinter einem irgendwelche Viecher herumkrauchen, aber man darf sich nicht umdrehen. Super gemacht, Unterbewusstsein.
Da es dann schon mal dabei war, sich höchst dramatisches aber wenig hilfreiches Zeug auszudenken, war das der Zeitpunkt, zu dem der Oberdämon vorbeikam und anfing, einen Bösewicht-Monolog zu halten. Der ging ungefähr so: „Du wirst nie gewinnen! Du hast nun nur noch zwei Möglichkeiten, um ans Ziel zu kommen. Entweder du nimmst die Straße, die meine Zombies versperren, oder den Wasserweg. Aber das Wasser wird von den weiblichen Dämonen beherrscht. Dort lauert – Rha-Ta-N’my.“
Das war der Moment, an dem ich die Sache nicht mehr so ganz ernst genommen habe. „Moment … du drohst mir mit einer längst besiegten Dämonengöttin aus einer Heftromanserie?“
„Na ja …“
„Warte, ich hab sicher das Schwert des Toten Gottes hier irgendwo.“
Und von da an wurde es sehr heftromanig. Wenn man in einem Macabros-Roman das Schwert des Toten Gottes zum ersten Mal erwähnt, erklärt man nämlich normalerweise noch mal, was es kann. Für alle Leute, die gerade mit diesem Roman einsteigen. Also legte ein Erzähler los: „Das Schwert des Toten Gottes war eine der zwei mächtigen Waffen von Björn Hellmark …“
Meine Hinweise, dass ich das alles schon weiß, wurden geflissentlich ignoriert. Und als sich die Dämonen dann trotz allem immer noch weigerten zu sterben, bin ich aufgewacht.

Wie gut, dass der nächste Heftroman erst irgendwann nächstes Jahr ansteht …

4 Gedanken zu „Mal wieder ein Traum

  1. *lol* du hast Träume, da machen andere ganze (Dreh)Bücher draus. Ok, an den Dämonenabwehrmechanismen müßte man noch arbeiten. vielleicht sollten auch mehr leichtbekleidete amazone vorkommen… aber ansonsten – druckbar 😉

  2. Wieso träumt eigentlich jeder außer mir so einen kreativen Scheiß? *gg*
    Mein Unterbewusstsein schafft zwar Sachen, die zwar ein wenig kreativer als der Inception-Schnulli sind, aber SOWAS?!

    Das will ich auch mal. *g*

    • Ich glaub ja, das hängt einfach davon ab, was man den Tag über ins Gehirn reinpackt. Wenn man ein Weile ausschließlich Zeit mit Schreiben, Lesen und Filmegucken verbringt, dann muss das einfach irgendwann passieren.

  3. Na immerhin hab ich neulich von einem Native geträumt, der ganz willkürlich die Haarfarbe wechseln konnte. Von schwarz auf blond ohne jedes Hilfsmittel *g* Aber das war’s dann auch schon mit der Kreativität im Schlaf 😉

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