Die Wahrheit über Eis am Stiel

Es begab sich beim Frühstück. Die Nachrichten liefen. Es ging ums Wetter und man sah jemanden mit Sicherheitsleine und Schutzanzug auf einen gefrohrenen See hinauslaufen.
„Wir prüfen, wie gefährlich das Eis ist“, erklärte der Kollege des Mannes.
Irgendetwas an dem Satz musste René aus seinem prä-Kaffee-Koma gerissen haben. Auf jeden Fall erklang aus seiner Ecke ein Kommentar: „Sehr gefährlich. Es hat seit drei Tagen nichts gefressen.“
Das konnte ich wiederum nicht unkommentiert stehen lassen. „Was frisst Eis denn normalerweise so?“
„Kleine Holzstäbchen.“
„Äh … kleine Holzstäbchen?“
„Ja. So entsteht Eis am Stiel. Man lockt es mit den Holzstäbchen an und wartet, bis es sie halb aufgefressen hat. Dann packt man es schnell ein.“
„Das klingt vollkommen logisch.“

Sinnvollere Posts folgen, sobald ich mich unter dem Arbeitsberg hervorgewühlt habe, der sich gerade auf meinem Schreibtisch türmt …

5 Gedanken zu „Die Wahrheit über Eis am Stiel

  1. Dann wünsche ich uns allen, dass der Arbeitsberg dich noch ne Weile beschäftigt hält. Die sinnlosen Posts sind doch viel schöner … 😉

  2. Der Mann hat den Durchblick!
    Endlich mal jemand, der die Wahrheit erkannt hat und sich nicht scheut, sie mit anderen Menschen zu teilen 🙂

    Wie soll denn bitteschön das Holzstäbchen ins Eis gelangen, wenn nicht es nicht von Gier getrieben wird?
    Und warum leckt es nach dem Auspacken dieses kleine Stäbchen entlang?
    Die Antwort liegt auf der Hand (im wahrsten Sinne des Wortes!)
    Das Eis hat nach dem Auspacken einen derartigen Hunger, dass es zwischen Holzstäbchen und Fleisch (Hand) nicht unterscheiden kann!
    Lasset uns froh sein, dass Eis auf Haut sich zwar bissig anfühlen kann, aber Eis keine Zähne hat, und auf dem Weg das Stäbchen entlang alle Kraft verliert und flüssig wird.

    Ich bin gespannt, wann René uns endlich darüber aufklärt, welch giftigen Stoffe in Golfbällen eingeschlossen sind, und dass sich nur Profis solche Golfbälle leisten können, die mit hyperkomprimierten Helium gefüllt sind (was übrigens wie eine schleimige, grüne Masse aussieht und ebefalls die Hände von neugierigen Kids mit Bohrern angreift! Die Parallelen zu EIs sind geradezu erschreckend!).
    Denn wie sonst lässt es sich erklären, dass ich auf dem Golfplatz gerade mal fünfzig Meter weit abschlage und dem Bällchen zu Fuss hinterdackeln kann, während mein Kollege, der diesen Sport schon seit Jahren betreibt, sich lieber in einen Golfcaddy setzt, weil er sonst mehrere Stunden unterwegs wäre?

    Ich bin ja dafür, dass deine bessere Hälfte endlich mal ein Sachbuch über die letzten Wahrheiten unserer Kindheit veröffentlicht 🙂

    Einen Käufer / Leser hat er auf alle Fälle 🙂

    Alberne Grüße und allen Besuchern dieses Blogs einen tollen Sonntag

    Dirk *gg*

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