Seraph

Auf der Leipziger Buchmesse wurde zum ersten Mal der Seraph verliehen. Ich habe die Verleihung nicht gesehen, aber das hindert mich nicht daran, etwas über die Gewinner zu schreiben 😉

Nominiert waren folgende Bücher:

Ich hatte eigentlich fest damit gerechnet, dass Tobias O. Meissner oder Christoph Marzi gewinnen. Aber wie es aussieht, habe ich mich geirrt. Der Gewinner ist Christian von Aster mit „Der letzte Schattenschnitzer“, wie man auf Feenfeuers Blog nachlesen kann. Und in der Kategorie „Bestes Debüt“ hat ein Roman gewonnen, von dem ich vor dem Seraph noch nie gehört habe. Es ist „Die Moldau im Schrank“ von Nina Maria Marewski. Da ihr sicher genauso neugierig seid wie ich, was das für ein Roman ist, hier der Klappentext:

Von einer Grenzgängerin, einem Serienmörder und Reisen in parallele Welten. Wenn das Unglaubliche wahr wird, ist nichts mehr wie zuvor. MIt Mann und Kindern hat sich Helena im Frankfurter Alltag eingerichtet. Unversehens öffnet sich ihr der Weg in eine andere Welt, die der unseren nur auf den ersten Blick ähnelt. Helena trifft auf ihr eigenes Ich -­ auf eine Helena, die ein völlig anderes Leben führt als sie. Voll Angstlust erkundet Helena die faszinierend unendlichen Möglichkeiten ihres anderen Ichs: Was wäre wenn …? Aber auf bedrohliche Weise kreuzen sich Lebenswege: Markus taucht auf, ein Mann, der schon als Kind mehr gesehen hat als andere Menschen und der schuldlos schuldig zum Mörder geworden ist. Helena hat eine Entscheidung zu treffen, die über Leben und Tod entscheidet.

Feenfeuer schreibt dazu:

Ihr Debüt überzeugte die Jury mit einer Erzählung, die den Leser „auf eine beinahe obsessive Entdeckungsreise in einen alternativen Lebensentwurf“ mitnimmt.
„Aus der Geschichte einer Frau von Nebenan auf der einen Seite und dem mit bestechendem Einfühlungsvermögen geschriebenen Portrait einer verstörten Seele auf der anderen Seite entsteht ein faszinierendes Leseerlebnis.“

Falls sich irgendwer entschließen sollte, diesen Roman zu lesen, wäre ich an einer Meinung interessiert.

6 Gedanken zu „Seraph

  1. @Rabin: Warum überrascht es Dich? Ich habe das Buch noch nicht gelesen, deshalb bin ich neugierig. Oder hast Du einfach nur erwartet, dass jemand von den bekannteren Namen gewinnen wird?

    • @ Danny: Das ist nicht so einfach zu sagen. Ich habe mir von dem Buch viel versprochen und bin auch der Meinung, dass die Grundlage eine Idee ist. Auch gut ausformuliert. Ich habe nur kein Gefühl für die Geschichte und die einzelnen Personen bekommen können. Und damit steht und fällt eine Erzählung meiner Meinung nach. Wie lebendig sie rüberkommt.

      • @Rabin: Danke für Deinen Eindruck! Das klingt in der Tat nicht so gut. Da werde ich vor dem Kauf lieber mal ausgiebig reinlesen, ob es auf mich auch so wenig lebendig wirkt.

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