Alexey Pehov: Schattenwanderer

Ich habe es tatsächlich geschafft, ein Buch zu lesen, das nichts mit Arbeit zu tun hat. Beziehungsweise, ich habe es zu über der Hälfte gelesen. Ich hätte da eine Frage, bevor ich weiterlese.

„Schattenwanderer“ ist wirklich nicht schlecht. Es geht um den Meisterdieb Garrett, der mehr oder weniger unfreiwillig in große Ereignisse hineingezogen wird. Die ganze Geschichte wird einem sozusagen von Garrett selbst erzählt, und er hat eine sehr sympathische Art, das zu tun. Ich mochte ihn seit seinem ersten verbalen Schlagabtausch mit den Anführer der Stadwache richtig gern. So gern, dass sein Charakter mich bei der Stange gehalten hat, obwohl ich die Story an sich nicht sonderlich fesselnd finde. Es muss ein magisches Artefakt aus einem fiesen gefährlichen Dungeon geholt werden, also das Übliche halt. Dazu kommt, dass sich das alles ziemlich in die Länge zieht. Ich bin wie gesagt bei über der Hälfte, und er ist gerade erst mit seinen (zugegebenermaßen recht unterhaltsamen) Vobereitungen fertig und dabei, aufzubrechen.
Und das ist auch der Grund, warum ich erst mal aufgehört habe zu lesen. Klar, auf dem Einband steht, dass der Roman der erste Teil einer Reihe oder zumindest einer Trilogie ist. Aber ich hatte gehofft, dass Band 1 zumindest halbwegs abgeschlossen ist. Im Moment sieht es nicht danach aus. Im Moment sieht es danach aus, als würden die einzelnen Bände sehr sehr eng zusammenhängen. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich Band 1 gut genug finde, um mir Band 2 zu kaufen.

Daher meine Frage an alle, die den Roman vielleicht gelesen haben: Endet Band 1 mit einem fiesen Cliffhanger, so dass man sich nur ärgert, wenn man nicht vorhat, den nächsten Teil zu kaufen? Oder kann man den Roman fertig lesen, ihn in guter Erinnerung behalten und den Rest der Reihe einfach vergessen?

9 Gedanken zu „Alexey Pehov: Schattenwanderer

    • Mein Problem ist nicht, dass ich das Buch nicht kaufen würde, sondern eher, dass ich keine Zeit habe, etwas zu lesen, das nur irgendwie halbgut ist. Ich hab ein Vierteljahr gebraucht, um so weit zu kommen, wie ich im Moment bin, weil immer irgendwas dazwischen gekommen ist, was ich bezahlterweise lesen musste.

  1. Hm, aber was ist der Unterschied wenn du jetzt mitten in der Geschichte aufhörst, ohne den ersten Band fertig zu lesen, oder ob du jetzt feststellst, es ist ein fieser Cliffhanger, und nach dem ersten Band nicht weiter liest. Hast du nicht in beiden Fällen eine unfertige Geschichte???

    • Ich bin gerade an einer Stelle, an der mein Lieblingshandlungsstrang zu einem netten Ende gekommen ist und mehr oder weniger ein neuer Teil der Geschichte anfängt. An der Stelle aufhören fände ich nicht so schlimm.

      • Andere Leute haben Lieblingsfiguren in ihren Büchern. Oder Lieblingsautoren. Andrea hat Lieblingshandlungsstränge. Ich mag dich. 😉

        • Ich mag dich auch *g*

          Aber der Handlungsstrang war wirklich cool. Da sind ganz viele Leute hinter demselben Artefakt her, und er spielt sie am Ende alle gegeneinander aus. Das beste ist der Dämon Wuchjazz, der immer unvermittelt aus der Wand aufgetaucht ist und ständig betont: „Wuchjazz ist klug.“

          • Das beste ist der Dämon Wuchjazz, der immer unvermittelt aus der Wand aufgetaucht ist und ständig betont: “Wuchjazz ist klug.”

            Das klingt tatsächlich extrem cool. Ich glaube, alleine dafür würd ich dem zweiten Teil ne Chance geben.

  2. Hui, WordPress hat sich ja einige neue Spielerein einfallen lassen, mal sehen, ob mein Kommentar jetzt gesendet wird …
    Ich habe das Buch nach dem ersten Drittel abgebrochen, weil mir die Art wie erzählt wurde nicht zugesagt hat. Wenn es echt so ewig dauert, ehe er überhaupt losgeht … ermüdender als der Anfang, den ich gelesen habe (wo war denn da was kuhl? Da war doch nur Klischee (oder einfach einmal zu oft gelesen?)?!) wie es scheint.
    Aber so scheiden die Geister *g* Trilogien anzufangen ist ohnehin gefährlich, wie ich selbst gerade gemerkt habe, da gibt es nie ein abgeschlossenes Ende, da muss man einfach immer weiter und weiter …

    • Ich fand den Handlungsstrang mit dem Pferd irgendwie gut. Wenn das der ganze Roman gewesen wäre, wäre ich glücklich gewesen *g*

      Was für eine Art von Erzählstil man mag, ist halt Geschmackssache, aber dass es zu langatmig ist, da stimme ich dir vollkommen zu.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s