Alte Wörter

Die Kampfbibliothekarin hat einen interessanten Fund gemacht. Das ganze heißt „Retropedia“ und bezeichnet sich selbst als Archiv für selten gewordene Wörter.
Nun ist selten wohl Ansichtssache. Das Wort „anheimfallen“ zum Beispiel, das einen gleich auf der Starseite anspringt, befindet sich im aktiven Wortschatz eines jeden Fantasy-Autors, der etwas auf sich hält, und taucht in so gut wie jedem Roman des Genres auf.
Aber das ist ja nicht das einzige Wort in dieser Liste, und wer seinen altertümlich klingenden Wortschatz ein wenig erweitern will, findet dort sich das eine oder andere. Das nächste Mal, wenn ich jemanden habe, der so richtig Klischeefantasyisch sprechen sollen, werde ich mal schauen, ob mir Retropedia da weiterhelfen kann 😉

3 Gedanken zu „Alte Wörter

  1. Ha, ‚alte‘ oder ’seltene gebrauchte‘ Wörter ist ein schönes Thema. Neulich habe ich das Wort ‚Hain‘ benutzt und mein Stiefsohn (23 Jahre) kannte das nicht, aber meine dreizehnjährige Tochter, eifrige Fantasy-Hörbuch-Verschlingerin, konnte endlich mal über ihren schlauen Bruder triumphieren, weil sie es ihm erklären konnte.
    Manchmal bin ich schlicht baff, wie dürftig der Wortschatz einiger Mitmenschen ist. Und das meine ich nicht in Bezug auf hochtrabende Fremdwörter. Meinem großen Sohn (27) habe ich vor Kurzem einen Vortrag über Knicks gehalten, weil er davon ausging, dass ein Knick nur eine Falzkante wäre. Aber das ist ja auch ein speziell norddeutscher Ausdruck für die Feldbegrenzungen in Schleswig-Holstein.

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