Erste Buchmesseeindrücke


Cosplayer, diesmal nicht als Besucher, sondern als Standpersonal Künstler am Stand.


Superschick bedruckter Schnitt einiger Bücher bei Lyx. Ich habe kurz darüber nachgedacht, mir einfach deswegen eines davon zu kaufen, auch wenn mir der Inhalt wahrscheinlich eher weniger zusagt.


Kampf der Hobbit-Werbemaßnahmen zwischen Klett-Cotta und dtv. Mit diesem Riesenbuch geht Klett-Cotta in Führung.

Und ich stand heute teilweise ziemlich neben mir. Irgendwann begab es sich, dass ich folgendes Gespräch mit Wibke führte:
Ich: „Bei cbj gibt es so ein Ding, wo man sitzen kann.“
Wibke: „Was für ein Ding?“
Ich: „So ein flaches, langes Ding.“
Wibke: „Du meinst eine Bank.“
Ich: „Oh … ja.“

Das wird hoffentlich morgen besser.

16 Gedanken zu „Erste Buchmesseeindrücke

  1. Oh man … Bilder von dir und das erste, was ich sehe ist eines von Fahr Sindram. Und sie ist tatsächlich wieder in Kampfmontur unterwegs (um ehrlich zu sein, kenne ich sie nicht anders). Sie ist seit Jahren auf Messen so gekleidet.
    Oh, beim 2. Bild hast du „Optimum“ von Veronica erwischt 😀 Das Buch klingt zugegeben recht spannend.

    Vielleicht bin ich nächstes Jahr mal wieder auf der Messe.

    • Die Welt ist klein *g*

      Du hast recht, das war wohl „Optimum“. Ich finde, es klingt halt schon wieder nach einem Internatsroman …

    • Das sind halt Bücher aus dem Programm von INK, also Romantik für Teenager. Deshalb sage ich ja, mir werden sie nicht zusagen.
      Aber ich kann deinem Gedankengang ansonsten gerade nicht ganz folgen. Wieso ist das mehr Lifestyle als Bücher, nur weil der Verlag versucht, seine Bücher hübsch zu gestalten?

      • Nein, aber das ist ja ein Symptom. Die Bücher sind ja Teil eines Lifestyles, also eben die Romantik daran. Es geht ja weniger um die Inhalte dieser Romane, denn die sind doch etwas austauschbar. Es geht um das Lebensgefühl und die Bedeutung, die man sowas zumisst und deswegen ist das für mich eher ein Lifestyle als ein Buch, der da verkauft wird. Ähnlich wie ein iPhone das auch ist.

        • Du meinst also, alle Leute, die Romantik lesen, lesen diese Bücher nicht des Inhalts wegen, sondern weil sie sich mit der Tatsache toll fühlen, Romantik zu lesen? So in der Art von einem Statussymbol?

          • Teilweise, ich denke sie lesen es, weil es Romantik ist. Aber das wiederum ist eher etwas sozial produziertes. Es unterscheidet sie, gerade in der angeblich rationalen Welt in der wir da leben, im Endeffekt ist das alles sehr Emo-mäßig. Und das kanalisiert sich halt in einem Lebensstil. Nicht nur möchten wir perfekte Liebesgeschichten mit einem Unsterblichkeitsanteil, wir möchten damit auch sagen, dass es das ist, wie unsere Welt sein soll. Des Inhalts wegen kannst du da im Endeffekt nur zwei-drei Bücher lesen, dann ist ja irgendwie der Handlungsraum erschöpft. Alles andere ist dann „$Fantasywesen wird geliebt von $unbedarftem Mädchen, Drama ensues“.

            Man identifiziert sich halt mit dieser Art der Geschichten schon jenseits des Inhalts. Interessant wäre da mal, inwiefern die meisten dieser Bücher auch in der 1. Person geschrieben sind, oder auktorial. Jugendliche suchen da aus meiner Identifikation und Abgrenzung oder halt nen Lifestyle.

            • Dasselbe kannst du aber über jedes Genre sagen. Krimis sind immer: „$Mörder bringt jemanden um, $Ermittler ermittelt.“
              Klassische Fantasy ist meistens in irgendeiner Art die Heldenreise. Selbst ein Teil der Urban Fantasy hat die Heldenreise als Grundmuster. Der andere Teil folgt mehr dem Romantik-Muster.

              Es gibt generell nur eine Handvoll Grundplots. Also wenn du so argumentierst, müsstest du sagen, Unterhaltungslitatur allgemein verkauft mehr einen Lifestyle als Bücher. Dann wäre aber die Frage, was richtige Bücher eigentlich sind. Auf jeden Fall nichts, das eine Geschichte erzählt.

              • Okay, das ist nen Punkt. Vielleicht kommt mir der Plot von dem Zeug besonders dumpf vor, weil ich damit nix anfangen kann. Ich denke aber schon, dass es bei solchen Sachen etwas mehr um Lifestyle geht als um das Leseerlebnis. Aber das wäre halt echt ma Forschung wert.

  2. Die Bücher sehen schon sehr schick aus. Ich finde so und so, dass LYX-Cover meistens ziemlich gut aussehen. Romeo für immer wäre allerdings ein Titel, der mich eher abschrecken würde.
    Ich hoffe, die Bank war dann bequem zum Füße-Erholen

    • Na ja … einige der LYX-Cover sind mir eindeutig zu kitschig. Aber so insgesamt bemühen sie sich auf jeden Fall mit der Gestaltung, das finde ich auch.

      Ich hatte dann doch keine Gelegenheit mehr, die Bank auszuprobieren. Ich weiß nicht mehr genau was, aber irgendwas ist dazwischengekommen.

    • Die Unterscheidung zwischen Künstler und Standpersonal ist manchmal nicht so ganz einfach 😉 Habe es aber berichtigt.

      Übrigens freut es mich, dass du in meinen Blog gefunden hast. Ich hatte vorher nie von dir gehört, aber jetzt werde ich mir sicher merken, wer du bist.

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