Avengers

Endlich haben wir auch mal die Avengeres gesehen. Der Film war super, mehr kann man dazu nicht sagen. Loki ist ein genialer Bösewicht. Es gibt haufenweise lustige Sprüche. Und die Charaktere sowie die Dynamik zwischen ihnen sind richtig gut gelungen.
Das Ende wird genau genommen ein bisschen unvorbereitet an den Haaren herbeigezogen (Der Hulk wird plötzlich kooperativ. Der Wissenschaftler, der die ganze Zeit als komplett unter Lokis Kontrolle dargestellt wurde, hat eine Hintertür eingebaut. Die Angreifer fallen aus irgendeinem Grund um, wenn man ihr Mutterschiff zerbombt … Aber das wurde ja schon oft erwähnt.), aber während man den Film schaut, geht einem das so was von am Arsch vorbei, weil der Rest einfach so unglaublich cool ist.

René hat an mehreren Stellen zurückgespult, um eine bestimmte Sache noch mal zu sehen und dabei in schallendes Gelächter auszubrechen. Ich kämpfe seit dem Film gegen die innere Stimme an, die schreit: „Alle Bösewichter, die du bisher geschrieben hast, waren unwürdig im Vergleich zu Loki! Lass jetzt sofort alles andere stehen und liegen und versuch das noch mal!“
So cool war Avengers …

16 Gedanken zu „Avengers

  1. „Der Wissenschaftler, der die ganze Zeit als komplett unter Lokis Kontrolle dargestellt wurde, hat eine Hintertür eingebaut.“

    Was das betrifft wird schon vorher im Film erwähnt, dass auch Hawkeye noch genug Kontrolle über sich hatte, um Nick Fury nur zu verwunden statt zu töten. Clint sagt zu Natasha, es müsse noch genug von ihm „da“ gewesen sein um absichtlich vorbeizuschießen und Nick Schulter zu treffen (weil Clint nämlich _nie_ vorbeischießt), da Lokis Befehl eindeutig „Kill him“ war. Also kommt zumindest _die_ Hintertür nicht ganz unvorbereitet. 🙂 Und der Hulk wird ja in dem Moment kooperativ wo Banner sein Alter Ego akzeptiert und nicht mehr dagegen ankämpft.

    Mich stören in dem Film eher Lokis unmotivierte Ansprachen (und der Umstand, dass anscheinend jeder in Stuttgart fließen Englisch spricht und die Ansprache versteht), die einfach völlig unzusammenhängend sind. Aber ich fand Lokis Kehrtwendung zum Bösen schon in „Thor“ ziemlich übertrieben und an den Haaren herbeigezogen,irgendwie funktioniert er als Figur für mich einfach nicht.

    • Ah, du hast recht, das hat er gesagt. Daran habe ich gar nicht mehr gedacht. Und wenn man das mit dem Hulk so sieht, ergibt es natürlich auch Sinn … Aber wie gesagt, diese Sachen haben mich eh nicht sonderlich gestört.

      Wegen der Sache in Stuttgart haben wir auch gesagt, das hätten sie eigentlich auf Deutsch machen können (So als Gott, vor allem als einer, der auch von den Germanen verehrt wurde, sollte Loki ja Deutsch können), und dann halt mit englischen Untertiteln. Bei den Russen haben sie die Untertitel ja auch hinbekommen.

      • Ich sehe in dem Film auch über einiges hinweg einfach weil ich die Interaktionen der Figuren so toll finde. Einige Sachen, wie zum Beispiel Tony und Steve, waren ja zu erwarten und sicherlich der Hauptfokus (die Beiden haben im Marveluniversum den größten „Scheidungskrieg“ aller Zeiten durchgemacht), aber ich fand es schön, dass es auch immer wieder Momente mit weniger offensichtlichen Figurenkonstellationen gab, z.B. Tony und Bruce oder auch Natasha und Bruce. War was das betrifft einfach schön stimmig und rund.

        Das habe ich mir auch gedacht. Warum spricht ein nordischer Gott in Stuttgart mit allen ausgerechnet Englisch? Da hat er aber Glück gehabt, dass da seine Befehle alle so gut verstanden haben…

        (Apropos: Ich kann mir jedesmal wieder einen Knubbel in den Bauch freuen, dass Chris Evans „Stuttgart“ korrekt ausspricht, Da Cap im zweiten Weltkrieg in Deutschland war macht es ja auch Sinn, dass er das weiß und kann, und dass Evans darauf geachtet hat bereitet mir immer wieder Momente von absoluter Glückseligkeit.)

        • Ja, diese Charaktermomente sind wirklich das Beste am ganzen Film. Auch einfach so Kleinigkeiten, wie zum Beispiel dass Cap immer wieder Redewendungen nicht versteht, und irgendwann versteht Thor eine nicht, und Cap so ganz stolz: „Das habe ich verstanden!“ Das war einfach super.

          • Ja, das finde ich überhaupt super 🙂 Ich finde es ohnehin klasse gemacht, mit wievielen Kleinigkeiten der Film Steve immer wieder als „Man Out of Time“ rausgestellt. Zum einen natürlich durch die ganzen Popkulturanspielungen, die er nicht versteht, aber auch durch sein ganzes Auftreten – die Haare, die etwas altmodische Klamotte, das Kostüm, das Steve ja noch als „oldfashioned“ bezeichnet – oder die Sache, dass er alle Frauen grundsätzlich mit „Ma’am“ anspricht oder eben überzeugter Christ ist („There’s only one God, Ma’am, and I’m pretty sure He doesn’t dress like that.“). Alles an ihm wirkt ein bisschen antiquiert ohne, dass übermäßig viel darauf herumgeritten wird. was ich toll gemacht finde.

  2. So ein Zufall. 🙂
    Ich habe am Sonntag einen Marvel-Marathon gemacht, und vier ungeguckte Filme nachgeholt: Thor, Iron Man 2, Captain America und Avengers. Avengers (Und Iron Man, irgendwie, weil ich Tony maaaag…) fand ich am schönsten. Und Avengers war wirklich ein krönender Abschluss dafür, und großes Kino! 😀
    (Irgendwie hab ich den Hulk-Film übersehen. Dachte, der wäre ein Sequel vom ersten. Werde das demnächst beheben…)

    • Den Marvel-Marathon haben wir schon vor einer ganzen Weile gemacht *g* Wobei ich sagen muss, dass ich bei Captain America irgendwann den Raum verlassen habe, weil es mir einfach zu viel amerikanische Selbstbeweihräucherung war.

      Der Hulk-Film ist dagegen erstaunlich gut. Also es lohnt sich, den noch zu schauen.

      • ich mag ja einfach steve, darum bin ich durch den ganz gut durchgekommen. bin aber froh, dass seine vorgeschichte damit auch hoffentlich abgeschlossen ist. sobald sie in winter soldier dann erklären, wie bucky die lange zeit überstanden hat…

  3. “Der Wissenschaftler, der die ganze Zeit als komplett unter Lokis Kontrolle dargestellt wurde, hat eine Hintertür eingebaut.”

    Ich denke, dass Bruce seit dem Ende des Hulk Films die Fähigkeit hat, die Verwandlung zu steuern. Sieht man ja als Andeutung in der letzten Einstellung von „The Incredible Hulk“. Jedenfalls scheint es so, dass er, wenn er sich freiwillig verwandelt, er auch halbwegs die Kontrolle behält. Anders sieht es wohl aus, wenn er aufgrund von äußeren Einflüssen dazu gezwungen wird, sich gegen seinen Willen zu verwandeln (zum Beispiel bei Schmerzen). Da kommt dann das unkontrollierbare Monster zum Vorschein, dass wir ja seit Jahrzehnten auch irgendwie lieb gewonnen haben. Die beiden unterschiedlichen Zustände sind für mich also kein Widerspruch. 😉

    • Sie meinte den Kerl, der Loki das Portal gebaut hat mit dem Hypercube drin – den Kumpel von Thor aus dem entsprechenden Film, nicht Banner.

      • Hast natürlich recht. Wollte eigentlich auch auf dieses Zitat antworten: „Der Hulk wird plötzlich kooperativ.“ Keinen Plan, warum ich den anderen Satz zitiert habe. 😉

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