Schimpfwörter

Gerade bin ich dabei, einen Roman zu überarbeiten, an dem ich nun mehr oder weniger (mit Unterbrechungen) die letzten zwei Jahre geschrieben habe. Einen ganz eigenen Roman zu schreiben, mit ganz eigenen Charakteren und ohne Zeitdruck oder sonst irgendwas, ist einfach nur großartig. Überarbeiten dagegen macht mir so was von gar keinen Spaß, dass ich es am liebsten einfach ganz sein lassen würde. Deshalb bin ich immer froh über Testleseranmerkungen, die mich in der düsteren, deprimierenden Überarbeitungsphase ein bisschen bei Laune halten.

Eine solche Anmerkung war folgende: „Ich mag diese kreativen Schimpfwörter, aber ‚Schlammmolch‘ verwendest du ein bisschen zu oft.“

Hinweise auf zu oft verwendete Worte oder Formulierungen bekommt man von Testlesern natürlich laufend. Aber dass ich zwischen so Dingen wie „dann“, „in diesem Moment“, „doch“ und „er strich sich durchs Haar“ nun auch ein Wort wie „Schlammmolch“ auf die Liste der Worte und Formulierungen setzen kann, die ich zu oft verwendet, lässt den Tag gleich ein bisschen netter erscheinen. Immerhin mache ich kreative Fehler …
Außerdem kann ich mir jetzt einen Ersatz ausdenken 🙂

Um zudem noch auf ein ganz anderes Thema zu kommen: Man kann „Aeternum“ jetzt bei Amazon vorbestellen!

3 Gedanken zu „Schimpfwörter

  1. Catweazle verwendete kreative Schimpfwöter, wie „vieräugiges Frettchen“, „nasenloser Fuchs“, „juckender Ohrwurm“ oder, mein persönlicher Favorit, „du Rollmops“. Nur so als Anregung, falls du noch ein paar ungewöhnliche brauchst.

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