Vom Finanzamt und meiner DVD-Sammlung

Laut meinem Steuerberater kann ich DVDs, die ich kaufe, von der Steuer absetzen. Irgendwas mit Genrerecherche oder so. Fragt mich nicht, für die genauen Begründungen bezahle ich den Steuerberater.
Hin und wieder komme ich mir dabei aber trotzdem ein wenig seltsam vor. So als würde ich Ärger bekommen, wenn mich das Finanzamt dabei erwischt.
Dann allerdings passieren so Dinge wie heute, wo ein Lektoratsauftrag dafür sorgt, dass ich zuerst eine bestimmte Stelle in einem Planet der Affen-Film suchen und dann eine Folge Deep Space 9 schauen muss. Danach fühle ich mich immer ein bisschen besser. Sollte das Finanzamt je nach meiner DVD-Sammlung fragen, muss ich wahrscheinlich einfach nur eine Liste der Zitate einreichen, die ich schon nachschauen musste.

6 Gedanken zu „Vom Finanzamt und meiner DVD-Sammlung

  1. Ist auch völlig korrekt so mit dem Absetzen, finde ich. Eine gewisse Allgemeinbildung ist absolut nötig. Ich hab auch schon Aufträge bekommen, weil ich mich gut mit Thema X oder Y auskenne.

    Und seh es so: All die Jahre vor der Freiberuflichkeit hast du massig Kohle für Medien ausgegeben, dir ein Grundwissen auf eigene Kosten angeeignet, durch das du überhaupt erst kreativ arbeiten kannst. Und DIESE Kosten konntest du nicht absetzen und kannst es rückwirkend auch nicht. 😀

    • Da ist was dran. So gesehen war ich früher ja auch richtig fleißig und habe den Großteil meiner Freizeit (und einige Schulstunden mit dem Buch unter der Bank) mit Berufsvorbereitung verbracht.
      Boah, was bin ich für ein Streber.

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