Die Bibel als Western

Gerade beim Abendessen.

René: „Ich schreibe das Neue Testament als Western.“
Ich: „Das heißt, sie ziehen durch die Gegend, irgendwann schreit jemand ‚Römer!‘ und dann gibt es eine Schießerei?“
René: „Ich weiß nicht, ob man die Indianer so gut mit Römern gleichsetzen kann.“
Ich: „Na ja, die Indianer in Western sind ja eh keine richtigen Indianer. Die sind ja nur dafür da, dass es Schießereien geben kann. Und manchmal wollen sie die Skalps der Leute. Die Römer können dann ja auch einfach nur da sein und hin und wieder eine Bedrohung darstellen, und manchmal nageln sie Leute an Kreuze. Das ist fast so was wie ein Marterpfahl.“
René: „Stimmt. Ich hab auch schon einen Titel: ‚Für eine Handvoll Silberlinge.'“
Ich: „Das funktioniert als ein Teiltitel. Wir müssen das als EBook-Reihe rausgeben. Was hast du sonst noch? Sag mir noch ein paar Western-Titel.“
René: „Das dreckige Dutzend?“
Ich: „Siehst du, das kann man fast so übernehmen.“
René: „Sonst hab ich kaum Western gesehen. Außer der Schuh des Manitu.“
Ich: „Ich glaube nicht, dass der zählt.“

Jetzt bin ich fast traurig, dass René das nie schreiben wird.

2 Gedanken zu „Die Bibel als Western

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