Bücher, die ich zu Ende gelesen habe

Nach den Büchern, die ich nicht zu Ende gelesen habe, hier die Bücher, bei denen ich in letzter Zeit bis zum Ende durchgehalten habe.

„Castle Hangnail“ von Ursula Vernon
Ja, das ist ein Kinderbuch, aber ein Kinderbuch von Ursula Vernon ist immer noch doppelt so unterhaltsam und intelligent wie viele Erwachsenenbücher anderer Autoren. Ich warte auf den Tag, an dem sie ein Buch für Erwachsene schreibt. Das wird ein sehr großartiger Tag. Bis dahin gibt es Digger.

„The Slow Regard of Silent Things“ von Patrick Rothfuss
Die Bücher von Patrick Rothfuss sind immer einfach schön. Man kann sie allein deshalb lesen, um sich am Schreibstil zu erfreuen. „The Slow Regard of Silent Things“ ist außerdem ziemlich seltsam. Die Hälfte aller Fans hasst es, weil es 1. nicht die lang erwartete Fortsetzung der Kingkiller-Trilogie ist und 2. nicht so funktioniert, wie eine normale Geschichte funktionieren sollte. Also mit mehr als einem Charakter und Dialogen und solchen Dingen. Der große Showdown in diesem Buch besteht darin, dass die Protagonistin Seife macht.
Dafür hat die Sprache eine eigene Melodie und man kann nach der Lektüre Stunden damit verbringen, darüber nachzudenken, was uns dieses Buch über Auri verrät. Ich mochte es.

„My Life as a White Trash Zombie“ von Diana Rowland
Dieses Buch ist einfach nur cool und lustig und abstrus. Der Großteil der Handlung dreht sich darum, wie die Protagonistin damit klarkommt, plötzlich ein Zombie zu sein (die hier funktionieren wie normale Menschen, solange sie genug Gehirn zu essen bekommen). Und der Rest ist eine Krimihandlung mit einem interessanten Twist.

„Die Soldaten“ von Tobias O. Meißner
1. Tobias O. Meißner kann schreiben. Wirklich. 2. Während viele Fantasyautoren versuchen, Krieg möglichst realistisch darzustellen, und sich dabei in wahren Blutorgien ergehen, wird Krieg hier realistisch dargestellt, ohne dass überhaupt viel gekämpft wird. Das ist ziemlich faszinierend.

„Uprooted“ von Naomi Novik
Das ist eines dieser Bücher, die man bis 4 Uhr in der Nacht liest und dann flucht, weil man weiß, dass man sich am nächsten Tag schrecklich fühlen wird. Das Beste an diesem Romane ist der Antagonist, denn der ist ein Wald mit einem fiesen Plan.
Der einzige Negativpunkt ist eine kleine Liebes-Nebenhandlung, die sich aber zum Glück auf ein paar wenige Szenen beschränkt. Ich wäre trotzdem wirklich froh, wenn dieser Trend aufhören würde, bei dem sich junge Fantasy-Protagonistinnen in deutlich, und zwar wirklich deutlich ältere Männer verlieben. Vor allem wenn es sich dabei auch noch um den Mentor besagter Protagonistin handelt, habe ich immer das Gefühl, der Autor hat die Fanfiction vorweggenommen, die zu diesem Roman geschrieben worden wäre. Fanfiction-Autoren wollen doch auch noch was zu tun haben …

Ein Gedanke zu „Bücher, die ich zu Ende gelesen habe

  1. Castle Hangnail ist wirklich toll.

    Ursula schreibt für Erwachsene unter dem Pseudonym T. Kingfisher. Ich hab Bryony and Roses gelesen, was eine Bearbeitung von Beauty and the Beast ist. Fand ich sehr gut.

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