Cloverfield

Ich habe Cloverfield gesehen! Mal wieder Jahre später als jeder andere. Aber was soll’s. Ich schreibe trotzdem was dazu.
Normalerweise hasse ich ja diese Wackelkamera und bekomme Kopfweh davon. Hier ging es aber aus irgendeinem Grund. Vielleicht, weil es ständig auf andere Art gewackelt hat? Oder weil ich den Film mehr als so eine Art Hörspiel mit hin und wieder Bildmaterial betrachtet und nicht so genau hingeschaut habe …
Auf jeden Fall … erstaunlicherweise fand ich den Film gar nicht so schlecht, weil er gut erzählt war. Die Charaktere waren ziemlich dämlich, die Handlung war halt einfach ein Monsterfilm, dessen Monster irgendwie ein bisschen von Final Fantasy X geklaut war, was die Sache mit den Schuppen angeht, die abfallen und zu eigenen Monstern werden. Und der Realismus ließ selbst für Hollywood-Verhältnisse teilweise stark zu wünschen übrig. Irgendwann zwischendurch haben René und ich folgendes Gespräch geführt:

Ich: „Moment mal … Der Arm, mit dem die Frau sich da gerade durch das Haar streicht, das ist der Arm, in dessen Schulter vorhin noch die Metallstange gesteckt hat, oder?“
René: „Gut, dass das nicht nur mir aufgefallen ist.“

Aber die Erzählweise war ziemlich cool, mit diesen Hobby-Kameraaufnahmen und den wirklich guten Dialogen. Der Film ist ganz eindeutig ein Beispiel dafür, was passiert, wenn man sich echt viel Mühe gibt, etwas eigentlich sehr Langweiliges grandios umzusetzen. Na ja, und das Monster war immerhin gut geklaut.

3 Gedanken zu „Cloverfield

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