Überleben ist ein guter Anfang

Noch ein Monat, dann erscheint mein neuer Roman. Oder besser gesagt, der Debütroman meines Frauenromane schreibenden Alter-Egos Andrea Ulmer. Er heißt „Überleben ist ein guter Anfang“ und handelt von einer Gruppe krebskranker Frauen, die eine Weltreise machen und dabei feststellen, dass man trotz tödlicher Krankheit noch Spaß am Leben haben kann.

Die Geschichte hinter dem Roman ist folgende:
Dezember 2015 ist meine Mutter gestorben. Als fünf Jahre zuvor Brustkrebs bei ihr diagnostiziert wurde, hatte der bereits Metastasen gestreut und war nicht mehr heilbar. Sie hat fünf Jahre in dem Wissen gelebt, dass sie eine Krankheit hatte, die sie früher oder später umbringen würde, und sie hat diese fünf Jahre dazu genutzt … möglichst glücklich zu sein, denke ich. Nicht in dem Sinne, dass sie hektisch versucht hätte, eine Liste von Dingen abzuarbeiten, die sie unbedingt noch erleben wollte, sondern mehr auf eine stille Art. Sie hat aufgehört, ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinter die anderer Leute zurückzustellen. Sie hat die Dinge gemacht, die ihr Spaß gemacht haben, und immer öfter Nein zu den Dingen gesagt, die sie nicht tun wollte. Sie hat sich mit Leuten umgeben, die sie glücklich gemacht haben, und hat ihrerseits die Leben sehr vieler Menschen positiv beeinflusst.
Anfang 2015 habe ich sie gefragt, ob es okay wäre, wenn ich einen Roman schreibe, in dem ich irgendwie versuche einzufangen, wie sie mit dem Krebs umgeht. Sie mochte die Idee. Sie hat die ersten 100 Seiten noch gelesen. Und während sie schon im Hospiz lag, war mein Agent trotz Nach-Buchmesse-Erkältung eifrig damit beschäftigt, Angebote von Verlagen einzuholen, damit meine Mutter auch den Vertragsabschluss noch miterleben konnte. Das hat sie gerade so. Einige ihrer letzten Worte zu dem Thema waren: „Dann war die ganze Sache hier zumindest für etwas gut.“
(Einige weitere letzte Worte waren: „Hol da so viel raus, wie du nur kannst.“ Weshalb ich mich ganz entschieden nicht dafür schämen werde, dass ich gerade etwas, das meine Mutter auf dem Sterbebett gesagt hat, dazu verwendet habe, ein Buch zu bewerben.)

Ganz ernsthaft hoffe ich, dass dieser Roman vielleicht dem einen oder anderen helfen kann, sich aller Widrigkeiten zum Trotz eine positive Lebenseinstellung zu bewahren. Und im Zweifelsfall hoffe ich, dass er zumindest gut unterhält.

Und wer jetzt neugierig geworden ist (was ich doch schwer hoffe), kann sich auf Vorablesen.de eine Leseprobe zu „Überleben ist ein guter Anfang“ ansehen und eventuell sogar ein Exemplar des Romans gewinnen.
Alternativ kann man ihn aber auch bereits in diversen Online-Shops vorbestellen, wie zum Beispiel Amazon oder bücher.de oder Weltbild.

2 Gedanken zu „Überleben ist ein guter Anfang

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