Vom Schreiben und Cyber-Mobbing

„Seth“ wird so langsam. Der Roman ist inzwischen 70.000 Wörter lang und es dauert nicht mal lang bis zum großen Showdown. Dann muss ich nur noch ein paar Dinge nachrecherchieren, mir überlegen, ob die Stellen, an denen ich mich nicht an die Mythologie gehalten habe, so bleiben können, und dann wird man sehen, ob das wieder ein Roman ist, von dem ich zwar blogge, der aber nie veröffentlicht wird.
Momentan sieht der Status meiner Romanprojekte ja so aus:

Traumfänger: Immer noch keine Antwort vom Verlag meiner Hoffnungen.
Heyne-Wettbewerbsbeitrag: Manuskript zurückbekommen, muss nun in großem Stil umgeschrieben werden, bevor ich wieder was damit mache.

Immerhin lerne ich mit jedem Versuch was dazu.

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Um dann noch etwas zu erwähnen, das überhaupt nichts mit dem vorherigen Thema zu tun hat: Es gibt nun anscheinend einen Werbespot zu Cyber-Mobbing, in dem einem mehr oder weniger gesagt wird, dass man bei jeder Kleinigkeit (In dem Werbespot wird das Mädchen fette Kuh genannt. Wenn da mal nicht die Welt untergeht …) sofort Panik schieben und diesen tollen „Report abuse“-Button klicken soll, was einem wahrscheinlich ungefähr genausoviel nützen wird, wie das Offline-Äquivalent des Buttons, nämlich rein gar nichts. Klingt nach einer ungemein genialen Idee.

2 Gedanken zu „Vom Schreiben und Cyber-Mobbing

  1. Die Cyber-Mobbing-Werbung ist mir auch negativ aufgefallen.

    Gemeint ist glaube ich die gebündelte Attacke vieler auf eine einzelne, die man bemerken und als solche erkennen sollte. Der Abuse Button tut da sicher gar nichts, aber es gibt ja immerhin noch den Mama-Abuse Button, oder den Herr Direktor-Abuse Button, falls es die Schulkameraden sind, die sich da daneben benehmen.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass das schwieriger wird heutzutage mit der Anonymität des Internets groß zu werden. Früher reichte es, zu sagen „geh nicht mit Fremden mit“ und „wenn dich einer haut, hol deinen großen Bruder“. Inzwischen kommen so viele Level dazu, die man als Eltern abfangen muss…

  2. Der Abuse Button tut da sicher gar nichts, aber es gibt ja immerhin noch den Mama-Abuse Button, oder den Herr Direktor-Abuse Button, falls es die Schulkameraden sind, die sich da daneben benehmen.

    Letztere beiden führen aber auch eher zu mehr Spott.

    Ich hab irgendwann während meiner Schulzeit rausgefunden, dass das einzige, was gegen Mobbing hilft, ist, dass man lernt, sich so zu verhalten, dass man nicht mehr nach Opfer aussieht. Und ich würde behaupten, das funktioniert offline wie online.

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