Es ist da! – Der Fluch des Wüstenfeuers

Fünf Tage vor dem offiziellen Erscheinungstermin ist „Der Fluch des Wüstenfeuers“ schon in verschiedenen Online-Shops bestellbar! Gefunden habe ich den Roman bisher bei:
Amazon
bücher.de
und Weltbild.

Über book2look gibt es außerdem eine Leseprobe.

Und für alle, denen ich noch nicht genug damit in den Ohren gelegen habe, hier noch mal der Klappentext:

Und sie schmiedete das Feuer der Wüste zu einer Waffe …

Von klein auf ist Iaret mit der verbotenen Magie der Wüste begabt. Ein Siegel auf ihrer Stirn soll den Zauber bannen, wie bei allen Frauen im Reich. Als Iaret versucht, das Siegel zu brechen und dem Harem des Herrschers zu entfliehen, wird sie in den Kerker von Niat geworfen. Noch nie ist es jemandem gelungen, von dort auszubrechen.

Um in der ruchlosen Gesellschaft des Kerkers zu überleben, verbündet sich Iaret mit einem in Ungnade gefallenen Königssohn, einer Mörderin und einem Dieb. Den unfreiwilligen Gefährten bleibt nicht viel Zeit, ihre Flucht zu planen, denn das nur zur Hälfte gebrochene Siegel stellt eine tödliche Bedrohung für Iaret dar. Ihre einzige Hoffnung, jemals die Sonne wiederzusehen, ist ein Monster, das in den Tiefen des Gewölbes eingesperrt ist. Doch das Monster ist ein uraltes Wesen, voll mächtiger Magie und unbändigem Zorn. Es zu befreien, könnte die Rettung bedeuten – oder aber den Untergang der Stadt und all ihrer Bewohner.

Zuletzt, da ja bekanntlich alles mehr Aufmerksamkeit bekommt, wenn man ein Katzenfoto dazu postet, hier das Buch mit Ahsoka.

Mediacampus Frankfurt

Am Mittwoch habe ich am Mediacampus Frankfurt aus „Der Fluch des Wüstenfeuers“ gelesen, und damit die Premierelesung zwei Wochen vor dem offiziellen Erscheinungstermin abgehalten. (Und als ich nach Hause kam, war ganz Heilbronn mehr oder weniger offline, deshalb blogge ich erst jetzt darüber.)

Es war großartig! Lesungen am Mediacampus sind generell immer großartig. Ich meine, man liest vor angehenden Buchhändlern, was an sich schon das Beste ist, was man sich für eine Lesung wünschen kann. Aber angehende Buchhändler teilen zudem auch noch offensichtlich ziemlich genau meine Art von Wahnsinn.
Kennt ihr das, wenn man jemanden kennenlernt und feststellt, dass er nicht nur sympathisch ist, sondern auch noch einen unwahrscheinlich großen Prozentsatz der eigenen Interessen teilt? Genau so war das, nur mit einem ganzen Raum voller Leute. Die Fragerunde am Ende ist irgendwann von inhaltlichen und veröffentlichungsbezüglichen Fragen immer mehr in Richtung einer Diskussion über Serien und Bücher abgeglitten.
Dazu kommt, dass die Szenenzusammenstellung für die Lesung, über die ich im Vorfeld sicher länger gebrütet habe, als gesund sein kann, offensichtlich sehr gut ankam. Yay!

Und ich habe mein Buch zum ersten Mal gesehen. Meine Belegexemplare kamen dann nämlich erst heute.

Ich wurde übrigens mehrmals gefragt, warum nur drei Leute auf dem Cover sind, obwohl der Roman vier Protagonisten hat. Der Grund ist relativ unspektakulär: Mit vier Leuten hätte das Bild zu überladen gewirkt. Aber hinten auf dem Umschlag lehnt noch ein Skelett an einer Säule😉

Bald: Der Fluch des Wüstenfeuers

Bald ist es so weit. Am 27.8. erscheint „Der Fluch des Wüstenfeuers“. Dieser Roman ist schon so lange in Arbeit, dass ich es kaum glauben kann, dass er jetzt endlich erscheint. Die erste Idee dazu hatte ich, wenn mich nicht alles täuscht, 2011. Oder 2012.
Damals hatte ich einfach vorgehabt, die Geschichte eines Gefängnisausbruchs zu erzählen. So wie man das aus Filmen kennt. Eine Gruppe Leute findet sich im Gefängnis zusammen, entwickelt einen Fluchtplan, improvisiert Waffen und Werkzeuge, besticht im Zweifelsfall noch irgendeinen Wärter und muss sich vor verräterischen Mitgefangenen in Acht nehmen. Das ganze Zeug.
Und im Prinzip ist „Der Fluch des Wüstenfeuers“ auch genau das. Unter der Stadt Niat gibt es einen Kerker, aus dem noch nie zuvor jemand ausgebrochen ist. Er besteht aus einem Labyrinth unterirdischer Gänge, das nur durch einen sehr gut gesicherten Schacht erreichbar ist. Zweimal am Tag werfen die Wachen Essensreste nach unten. Dann müssen die Gefangenen selbst sehen, ob sie was davon abbekommen oder nicht. Da unten zu überleben ist schon eine Herausforderung für sich. Geschweige denn daraus zu entkommen.
Aber dann hat sich die Sache mit dem Monster in die Geschichte geschlichen, und der Roman wurde mehr als das. Tief im Kerker sitzt ein Monster gefangen, das den Protagonisten eventuell helfen kann, eventuell aber auch die gesamte Stadt vernichten wird, wenn man es freilässt. Damit geht es um die Frage, wie viel den Protagonisten ihre Freiheit wert ist. Wie viel ihrer eigenen Prinzipien sind sie bereit zu verraten, um frei zu kommen? (Manche von ihnen hatten von Anfang an nicht viele davon, aber irgendwelche Grenzen kennt dann doch irgendwie jeder.) Und wie trifft man überhaupt vernünftige Entscheidungen, wenn alle verfügbaren Optionen irgendwie scheiße sind?
Und zwischen all dem gibt es alte Legenden, kleine phosphoreszierende Eidechsen, Leute, die sich für Ratten halten, und einen Sandsturm. Denn was wäre eine Geschichte, die in der Wüste spielt, ohne einen Sandsturm?

René schreibt – mit Kommentaren

Gerade kam René rein, setzte sich mir gegenüber hin und guckte seeehr erwartungsvoll.
Ich: „Was ist jetzt los?“
René: „Ich hab dir eine Mail geschickt.“
Ich: „Du hast …? Oh ja.“

Es war ein Stückchen Text, das wohl die Fortsetzung oder zumindest ein neuer Teil hiervon sein sollte. Es begann so:

Ich hasse den Sommer! Es ist heiß, man will eigentlich nur irgendwo liegen und sterben und trotzdem bin ich gezwungen, immer wieder die angenehm klimatisierte Wache zu verlassen, weil bei irgendwem ein paar Igel unter der Eingangstreppe ficken und er denkt, da drunter verendet gerade Cthullu persönlich.

Danach konnte ich erst mal nicht weiterlesen, weil ich lachen musste.
René: „Das hab ich letztens im Fernsehen gesehen. Anscheinend schnaufen die männlichen Igel beim Sex ziemlich laut, und da hat echt wer die Polizei gerufen.“
Ich: „Allgemeinwissen, von dem man nie gedacht hätte, dass man es mal gebrauchen könnte …“
Ich setzte also noch mal an.

Ich hasse den Sommer! Es ist heiß, man will eigentlich nur irgendwo liegen und sterben und trotzdem bin ich gezwungen, immer wieder die angenehm klimatisierte Wache zu verlassen, weil bei irgendwem ein paar Igel unter der Eingangstreppe ficken und er denkt, da drunter verendet gerade Cthullu persönlich. Und sind wir Mal ehrlich, die knappe Bekleidung der Frauen zu dieser Jahreszeit wiegt das alles nicht auf.
Ich laufe also hinter der Schleuse zum Ausgang erstmal gegen die Wand aus angenehm kühler Luft, nicke ein paar Kollegen freundlich zu und dackel zum Getränkeautomaten. Nachdem die feuchtkalte Colaflasche in meiner liegt, drücke ich sie mir in den Nacken, stöhne erleichtert, während ich mir mit der anderen Hand das schweißnasse Hemd vom Rücken ziehe, was mich aus irgendeinem Grund an Klettverschluss denken lässt.
Zurück in meinem Büro falle ich in meinen ergonomisch geformten Wirbelsäulenquäler – ich muss endlich daran denken, entweder ein neues Folterinstrument zu beantragen oder mir ein Sitzkissen zu kaufen – sehe ich auf den Bildschirm und stelle mir die Preisfrage des Tages: Hat die Menschheit den Verstand verloren? Was für Drogen musste jemand nehmen, um ein sieben Monate altes Baby an einem Bahnübergang mit Kabelbindern an ein Andreaskreuz zu montieren? Ernsthaft? Hoffentlich findet unsere Pathologin heraus, dass das Kind da wenigstens schon tot war … In der Hitze von der Sonne gegrillt zu werden ist einfach nur krank. Ich sehe also gerade die Vermisstenmeldungen durch, als von nebenan dröhnendes Gelächter zu mir rüberdringt. Als es nach fast zwei Minuten immer noch nicht vorbei ist – eigentlich hätte ich mittlerweile mit dem Erstickungstod des Lachenden gerechnet, gehe ich nachsehen.
Dragerl sitzt nach Luft japsend, aber immer noch lachend an seinem Schreibtisch, während vor ihm ein Typ sitzt und nicht so recht zu wissen scheint, ob er nun beleidigt oder sauer sein soll. Man sollte es ihm verzeihen, seinem Erscheinungsbild nach hätte sein gesamter Intellekt in 15er Größe geschrieben auf ein A4-Blatt gepasst. „Was ist denn los, Dragerl?“
Der untersetzte Kollege mit dem voranschreitenden Kopfknie sieht mich an, setzt an etwas zu sagen, sieht sein Gegenüber an und lacht wieder brüllend los. Habe ich schon erwähnt, dass die Menschheit den Verstand verliert? Das denke ich, ist ein guter Beweis.
„Tobias hat mir diesen Typen hier vorbeigebracht, TÜV ist abgelaufen und er hat irgendwann angefangen, Tobias zu beleidigen, also hat er ihn einkassiert.“
„Ja, und?“
„Ich habe gerade angefangen, seine Personalien aufzunehmen.“
Langsam werde ich ungeduldig, also verdrehe ich die Augen. „Und weiter?“
„Er heißt Dewid, mit ew. Da habe ich ihn gefragt, ob er eine Schwester namens Schantalle hat.“
„OK, das ist bedingt lustig“, gebe ich zu. Mittlerweile wundert mich gar nichts mehr, was die Namensgebung der Leute angeht. Und dafür muss man nicht einmal in den Osten, Spinner haben wir auch hier.
„Das ist noch nicht alles.“ Dragerl kichert und prustet während seiner Erzählung. „Er hat ja gesagt, und seine andere Schwester heißt Schakkeline!“ Das war’s dann mit verständlichen Worten. Dragerl brüllt wieder lachend los, legt den Kopf auf den Tisch und hämmert mit der Faust darauf. Dewid mit ew sieht mich verzweifelt an und ich kann nicht anders, als ein wenig Mitleid mit ihm zu haben.

Dazu muss man wissen, dass ich René letztens die Leseprobe von „Die Schakkeline ist voll hochbegabt, ey“ vorgelesen habe. Da kommt ein Dewid vor. Mit ew. (Und ansonsten ist das Buch recht interessant.)
Ich: „Der Dewid hat dich tief beeindruckt, oder?“
René: „Ich dachte halt, du brauchst mal was zum Lachen.“

Star Trek – Beyond

Am Freitag habe ich mir die Premierelesung zu „Star Trek – Prometheus“ von Bernd Perplies und Christian Humberg angehört. Der erste original deutschsprachige Star-Trek-Roman. Ihr habt sicher schon davon gehört. Falls nicht, das ist er: Klick.
Zufälligerweise fand diese Lesung in Stuttgart in einem Kino statt. Und zufälligerweise lief danach „Star Trek – Beyond“. Also habe ich ihn gesehen.

Er ist tatsächlich origineller als die anderen beiden neuen Star-Trek-Filme. D.h. nicht jede zweite Szene ist aus einem alten Film kopiert. Außerdem hat die Handlung keine riesigen, klaffenden Logiklöcher.
Und er ist lustig. So ein bisschen, als hätten die Macher „Guardians of the Galaxy“ gesehen und gesagt: „Hey, können wir nicht auch was machen, was ein bisschen in die Richtung geht, nur halt mit Star Trek?“

Allerdings ist es mir ein Rätsel, warum die Sternenflotte Kirk immer wieder neue Schiffe gibt. Hat er in irgendeinem Film eines mal nicht komplett zerschrottet? Ich würde dem in Sachen Fahrzeuge höchstens ein Fahrrad anvertrauen. Ein billiges.

Zuletzt: Sicherheitsgurte. Seit ich dieses Video mit John Scalzi und Wil Wheaton gesehen habe, begeistert es mich in jedem Film, dass sie jetzt endlich Sicherheitsgurte haben.

Ich glaube, das waren dann aber auch alle positiven Dinge, die ich über diesen Film zu sagen habe. Ansonsten bestand er halt größtenteils aus unglaublich langen Action-Szenen mit vielen Explosionen. Das heißt, er war ganz nett und irgendwie hübsch und das war’s.

Dämonenjäger – ein Traum

Mir fällt gerade auf, dass ich seit Ewigkeiten keinen Traum mehr gepostet habe. Irgendwie haben die sich eine Weile sehr zurückgehalten.
Aber derzeit schreibe ich nicht nur an einem Dorian-Hunter-Hörspielskript, ich habe außerdem mal wieder Supernatural geschaut. Das war wohl eine Überdosis Dämonenjänger, die mein Unterbewusstsein irgendwie verarbeiten musste.
Deshalb hat heute Nacht ein Geist versucht mich zu töten.
Ich bin dann irgendwie an einen Dämonenjäger geraten, der das alles sehr locker gesehen hat. So vonwegen: „Ja, das machen die manchmal. Niedlich, oder?“
Allerdings sind wir schließlich doch zwecks Geisterbekämpfung losgezogen, und prompt sind immer mehr Geister aufgetaucht. Abgesehen von dem einen Geist mit mörderischen Absichten waren die aber eher harmlos. Als sie gemerkt haben, dass sich jemand für sie interessiert, haben sie nur alle angefangen, ihre zugehörigen Leichen aus einem örtlichen See zu fischen und uns vor die Füße zu legen. Sie waren es wohl irgendwie leid, darauf zu warten, dass irgendjemand von sich aus merkt, dass es da eine Mordserie gegeben hatte. Manchmal hat man es echt nicht leicht, so als Geist.

Das war der Zeitpunkt, zu dem mein Gehirn in den Hörspiel-Schreib-Modus gegangen ist. Und wisst ihr, was Dorian Hunter superoft tut in den Hörspielen? Er geht einfach weg, während irgendjemand mit ihm redet.
Die Situation ist dann meistens so, dass er eine Idee hatte oder irgendwas gesehen hat, dem er auf den Grund gehen will. Und er ist natürlich zu cool, um sich zu erklären. Wo kämen wir denn da hin? Also wandert er einfach von dannen, während sein Gegenüber komplett perplex ist, schließlich versucht aufzuholen und irgendwas ruft in der Richtung von: „Hey, wo wollen Sie hin? Warten Sie! Hey!“
(Das hat den Vorteil, dass der Hörer recht deutlich mitbekommt, dass Hunter weggeht, ohne dass man das explizit sagen muss. Außerdem kann er sich dann irgendwann doch noch dazu herablassen, die „Wo wollen Sie hin?“-Frage zu beantworten, so dass man die nächste Szene auch gleich noch verortet hat.)
Auf jeden Fall, das hat der Dämonenjäger in meinem Traum dann auch gemacht. Während überall Leichen herumlagen. Es war sehr nervig und ich habe mich geweigert, ihm nachzurennen und ihm nachzurufen. Den Trick kenne ich immerhin!
Dann bin ich aufgewacht.

Tsukuyumi – Dark Seed

Felix Mertikat ist gerade dabei, ein Spiel names „Tsukuyumi – Full Moon Down“ zu entwerfen. Es ist ziemlich cool. Ich habe es schon ein paarmal testgespielt, und es gibt wenige Spiele, die gleichzeitig so verrückt, unterhaltsam und spaßig sind. Mehr Infos dazu findet ihr hier und auf der Facebook-Seite des Spiels.

Das Beste an der ganzen Sache ist aber natürlich (Was auch sonst?😉 ), dass ich die Hintergrundgeschichte einer der dort spielbaren Fraktionen, der Dark Seed, beitragen durfte. Diese gibt es inzwischen als Comic. Daher präsentiere ich nun stolz eines der cooleren Dinge, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe:

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