Akademie der Kommunikation

Gestern war ich zu Gast an der Akademie der Kommunikation. Zum einen für eine Lesung, zum anderen, um mit den Schülern zu sprechen. (Und meinen enormen Wissensschatz an eine neue Generation weiterzugeben. Was auch sonst?) Besonders großartig war dabei die Tatsache, dass der Grafik-Design-Kurs Kunstwerke zu meinem Roman geschaffen hatte. Ein paar davon konnte man auch auf den Plakaten bewundern, die die Lesung beworben haben.

Und schaut euch das an! Ist das nicht cool?

Ist es nicht cool!??

Ahem … wie auch immer. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Beyond als Hörbuch

Sicher erinnert ihr euch alle an „Beyond“, mein Cyberpunk-EBook-Projekt, das Pokemon Go vorhergesagt hat, bevor irgendjemand wusste, dass es Pokemon Go je geben würde. (Und ich muss immer noch meine Vita ändern in „Autorin, Lektorin, Übersetzerin und Prophetin Andrea Bottlinger“😉 )
Abgesehen von der Tatsache, dass ich damit Pokemon Go vorhergesagt habe, gibt es zu „Beyond“ nun weitere coole Neuigkeiten. Zwar habe ich es bisher nicht geschafft, eine Fortsetzung zu schreiben, aber es wird bei Lübbe Audio ein Hörbuch geben. Gelesen von Simon Jäger.

Und ich gebe zu, ich musste ihn googlen. Danach bin ich aber erst mal rückwärts vom Stuhl gefallen, weil: „Bekannt ist er vor allem als deutsche Feststimme von Josh Hartnett, Heath Ledger, Matt Damon und Jet Li …“
Das klingt nach etwas, das man nicht verpassen sollte. Ich bin gespannt.

Buchmesse – Wieder daheim

Es ist interessant, wie sich die Perspektive auf die Buchmesse mit der Zeit ändert. Bei meinen ersten Besuchen bin ich mit großen Augen durch die Hallen gelaufen, habe Bücher bestaunt und Cosplayer fotografiert.
In den letzten paar Jahren bin ich dagegen meistens schon wieder weg, bevor die Cosplayer in größeren Mengen auf der Messe aufschlagen. Außerdem steuere ich recht gezielt bestimmte Stände an, nicht um Bücher zu bestaunen (zumindest nicht immer), sondern um Termine wahrzunehmen und Leute zu treffen. (Und ich merke, wie es mich irritiert, wenn irgendwelche Stände nicht genau so aufgebaut sind wie in den Jahren davor. Kommt mir das nur so vor oder wird der Random-House-Stand immer größer?)
Eines ist und bleibt die Messe aber: Irgendwie ziemlich cool. Vor allem wenn man das eigene Buch dort ausgestellt sehen kann.

Der Buchmessefreitag war für mich voller interessanter Gespräche mit Kollegen, einem Video-Interview für den Klett-Cotta-Blog, einem Fototermin für dpa (Nur für den Fall, dass ich je berühmt genug werden sollte, dass irgendjemand bereit ist, für Fotos von mir Geld zu bezahlen … oder was auch immer … Fragt mich nicht, es ist ein bisschen surreal.) und abends dem Galaktischen Forum.

Am Samstag war ich auf dem Buchmesse Con, und meine Lesung war coolerweise ziemlich voll.

Den Großteil der anderen Lesungen habe ich leider verpasst, weil es immer irgendwen gab, mit dem ich mich noch unterhalten musste. Aber dafür habe ich interessante Dinge mit Tom Orgel und Stefan Cernohuby geplant, mehr Bücher gekauft, als ich eigentlich vorgehabt hatte, und zuletzt immerhin die „Star Trek – Prometheus“-Lesung von Bernd und Christian gehört. Christian Klingonen lesen zu hören ist eine sehr großartige Sache.

Danach ging es sehr müde zurück nach Hause.

Zur Buchmesse!

Ab Morgen bin ich dann endlich auch auf der Buchmesse, nachdem meine Facebook-Timeline schon seit Tagen voll ist mit Posts, die es wirken lassen, als wäre ich die Einzige, die derzeit noch zu Hause sitzt.

Und am Samstag kann man mich dann auf dem Buchmesse Con aus „Der Fluch des Wüstenfeuers“ lesen hören. Noch mal zur Erinnerung, der Termin ist am 22.10. um 12 Uhr im Maschinenraum.

Jupiter Ascending

Meine Güte, ist dieser Film schlecht. Also, wirklich richtig schlecht. Ich bin mir nicht sicher, was ich erwartet habe. Bei den Wachowskis ist es ja immer Glückssache, ob ein Film cool oder mies wird. Aber ich mochte „Cloud Atlas“. Ich dachte, sie hätten vielleicht gerade einen guten Lauf, trotz schlechter Rezensionen und so.
Tja …
Der Anfang war verwirrend, um es freundlich zu sagen.
Sobald die Story etwas klarer wurde und man wusste, dass die Protagonistin so was wie die Wiedergeburt einer außerirdischen Großgrundbesitzerin ist, die natürlich direkt angefangen hat, sich in ihren Werwolf-Begleiter zu verlieben, meinte René: „Ich kriege hier irgendwie so ein Twilight-Feeling.“
Ich: „Du meinst, weil das der zweite Kampf ist, den der Typ mit nacktem Oberkörper bestreitet? Ich bin mir auf jeden Fall ziemlich sicher, er hätte zwischendurch Zeit gehabt, ein Hemd anzuziehen.“
René: „Vielleicht hat er denselben Kein-Hemd-Vertrag wie der bei Twilight.“

Es war allerdings nicht nur der eklatante Mangel an Oberbekleidung. Der Typ hat sich einfach die ganze Zeit verhalten wie der Love Interest aus einem Romantic-Fantasy-Roman. So sehr, dass wir irgendwann nachgesehen haben, ob der Film vielleicht tatsächlich auf einem Romantic-Fantasy-Roman basiert. Tut er aber nicht.

Die nächste Zeit konnten wir uns dann nur damit versüßen, dass wir darüber spekuliert haben, wann Sean Bean stirbt. (Spoiler: Gar nicht. Das war immerhin recht erstaunlich.)
Als sie schließlich im Weltraum waren, wurde es ein wenig besser. (Wobei sich schwer sagen lässt, ob vor oder nach der seltsamen Bürokratie-Szene, die irgendwie in einen anderen und eventuell deutlich lustigeren Film zu gehören schien.) Es gab ein paar ganz lustige Sprüche. Es wäre allerdings nicht nötig gewesen, dass Werwolf-Typ gleich zweimal einen gefährlichen Landeanflug auf einen Planeten macht, um seine Angebetete zu retten. Beim zweiten Mal hatte das was von einem Déjà-vu.
Und am Ende hat er davon eh nur eine Freundin, die total darauf abfährt, wenn er sie „Eure Majestät“ nennt. Na ja … jedem das seine.

Lesungen, Panels, Cons

Falls irgendjemand Interesse daran haben sollte, mich live und in Farbe aus meinem aktuellen Roman lesen oder auch nur generell öffentlich reden zu hören, gibt das dazu demnächst die eine oder andere Möglichkeit.

Zum einen bin ich auf dem Buchmesse Con. Am Samstag dem 22.10. um 12 Uhr lese ich dort im Maschinenraum aus „Der Fluch des Wüstenfeuers“.

Etwas später werde ich außerdem auf den Dragon Days anzutreffen sein, und zwar gleich an zwei Terminen:

Donnerstag 27.10., 18:30 Uhr: Panel „Frauen in der Fantasy“
Dienstag 1.11., 12:00 Uhr: Festival Abschluss, unter anderem mit einer Lesung aus „Der Fluch des Wüstenfeuers“

X-Men: Apocalypse

Dieses Wochenende haben René und ich „X-Men: Apocalypse“ gesehen. Und er war ganz nett. Das Problem mit Apocalypse ist einfach nur, dass er für sich gesehen keine sonderlich spannende Persönlichkeit ist. Er ist halt voll für das Überleben des Stärkeren und das ganze Zeug, und das war’s. Deshalb haben sie wahrscheinlich auch Magneto zu einem der vier Reiter gemacht, damit es zumindest einen Antagonisten gibt, mit dem man sinnvolle philosophische Diskussionen führen kann. Was wäre schon ein X-Men-Film ohne philosophische Diskussionen?

Ansonsten hatten René und ich viel Spaß beim lustigen Mutantenraten, das darin bestand, dass René versucht hat, anhand des eingeblendeten Orts vorauszusagen, wer gleich seinen ersten Auftritt haben würde (Berlin – Nightcrawler, Kairo – Storm). Und beim Storyelemente-Raten, das darin bestand, dass wir generell versucht haben vorauszusagen, welche X-Men-Storyelemente sie diesmal verwenden würden. (Phoenix zum Beispiel, und die Sache mit Magnetos Familie.)
Ich fürchte, wir haben beide zu viele X-Men-Comics gelesen, als dass irgendjemand, auf den nicht dasselbe zutrifft, Spaß daran hätte, mit uns entsprechende Filme zu gucken.

Als sie schließlich beim Alkali Lake an der großen Metallkiste vorbeigekommen sind, war mein erster Kommentar: „Och nö, sag nicht, dass die schon wieder Wolverine da drin haben! Das ist jemand anderes, oder?“ (Ich meine, es ist ja nicht so, als wäre Wolverine die einzige Person im ganzen verdammten Weapon-Programm gewesen. Wenn man sich die Liste der Testsubjekte anschaut, dann könnte man sogar fast meinen, dass fast jeder zweite Marvel-Superheld irgendwann bei Weapon angefangen hat, genauso wie ja auch fast jeder Marvel-Superheld irgendwann mal Mitglied der Avengers war.)
Aber natürlich war’s Wolverine. Ich weiß nicht, wo diese Drang herkommt, in jedem X-Men-Film krampfhaft Wolverine drin haben zu müssen. Vor allem wenn man dafür die halbe Weapon-X-Hintergrundgeschichte in 5 Minuten abhandeln muss. Echt jetzt?

Zuletzt gibt es aber auch ein paar positive Dinge zu sagen. Alle Szenen mit Quicksilver sind immer großartig. Mystique war ziemlich cool. Und Storm mit Iro ist ganz prinzipiell die beste Version von Storm, die es je gab.