Arbeit und so

„Versprich mir eines“, sagt meine Freundin am 1. Januar. „Arbeite im neuen Jahr nicht zu viel.“

Ich protestiere, hatte ich mir doch eingebildet, in dieser Hinsicht in letzter Zeit recht gut zu sein. „Ich halte doch schon Wochenenden ein.“

„Und was ist mit Feiertagen?“

„Ich kann doch nicht auch noch an den Feiertagen nicht arbeiten!“

„Fest angestellte Menschen tun das“, gibt meine Freundin zu bedenken. „Sie haben außerdem im Schnitt 30 Urlaubstage im Jahr, und dazu kommen dann noch Krankentage … Die meisten Menschen arbeiten nur um die 200 Tage im Jahr.“

So rein theoretisch wusste ich das alles natürlich schon, trotzdem erstaunt es mich irgendwie. „Das ist ziemlich wenig.“

Meine Freundin schüttelt den Kopf. „Nein, du arbeitest ziemlich viel.“

„Aber ich habe mich doch schon verbessert!“

„Wie viel hast du vorher gearbeitet?“

Ich druckse rum. „Na ja, 6 Tage die Woche, um die 16 Stunden am Tag? Und davor einfach ohne Pause. Inzwischen mache ich sogar immer pünktlich um 19 Uhr Feierabend!“

„Feiertage sollten trotzdem drin sein.“

Ich seufzte. „Okay, Feiertage sind drin.“

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