Multifunktionslichtschwert

René ist Star Wars Fan genug, um jeden Sonntag „Clone Wars“ zu gucken. Und so schlecht ist die Serie auch nicht, sobald man sich mal daran gewöhnt hat, dass nichts weltbewegendes passiert, weil sie natürlich keinem der Filme widersprechen darf. Sie hätten sich vielleicht besser irgendeinen anderen Hauptgegner als General Grievous suchen sollen. Der darf halt erst in Episode 3 sterben, d.h. man weiß immer sofort, dass sie ihn auch diesmal nicht erwischen werden.

Es gibt aber eine Folge, bei der ich mir nicht ganz sicher bin, ob ihr Plot nun einfach schlecht geklaut ist oder eine Anspielung auf verschiedene Filme darstellt. Die ist so eine Alien-Zombie-Mischung. Mit toten insektenartigen Viechern, die von ihrer Königin mit Hilfe von Würmern kontrolliert werden, und der Königin, die die ganze Zeit Eier legt und sogar einen Nackenschild hat, der verdächtig an eine andere Königin erinnert.

Aber in dieser Folge ist mir etwas zu den Lichtschwertern aufgefallen. Die haben ja allgemein schon eine ganze Menge von Verwendungsmöglichkeiten. Ein Jedi kann damit nicht nur kämpfen und Schüsse reflektieren, sondern sich auch durch Panzertüren schmelzen. Außerdem verrät die Farbe seines Lichtschwerts jeden Sith sofort als Sith.
Und in dunklen Höhlen, von denen es in der Alien-Zombie-Folge ziemlich viele gibt, funktioniert so ein Lichtschwert auch wunderbar als Taschenlampe wie es scheint. Da fragt man sich, ob das den jungen Jedi so beigebracht wird. Ich stelle mir dabei eine Art Galadriel-Satz aus Yodas Mund vor: „Eine Taschenlampe ihr niemals brauchen werdet, Jünglinge. Euer Lichtschwert an dunklen Orten euch den Weg weisen wird.“

5 Gedanken zu „Multifunktionslichtschwert

  1. Und seit Episode 1 wissen wir auch, dass die Dinger verdammt heiß sind, sie dürften also auch das Lagerfeuer ersetzen. Sonst würde das Schott nicht großflächig schmelzen, als Qui-Gon sein Schwert reinfummelt.

    Aber was mich mal interessieren würde: Wie werden die Dinger aufgeladen? Und was für ein Akku steckt da drin? Lädt man die vielleicht wie manche Taschenlampe durch magnetische Induktion, die beim Schütteln entsteht? Fuchteln die deshalb immer so rum, beim Kämpfen?

  2. Die esten Lichtschwerter waren mit Kabeln an einer am Gürtel hängender Batterie verbunden, sehr unpraktisch, wie man sich denken kann.
    Spätere Generationen verfügen über eine Energiequelle, die in den meisten Fällen nie aufgeladen werden muß, lediglich manchmal liest man bei einem Author, dass die Energiezelle ausgetauscht wird – was das Thema also angeht, ist man sich unter den Schreibern auch nicht ganz einig.

  3. Und man kann damit das Brot gleichzeitig schneiden UND toasten!

    Ich frage mich aber wirklich, ob die Dinger mit Betriebsanleitung geliefert werden. Welchen Knopf muss man noch mal drücken für die praktische Korkenzieherfunktion …?

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